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Kaiser Haustechnik in Utting gibt es seit 40 Jahren. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 50 Mitarbeitende.

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Uttinger Haustechnik-Firma wird vom Zwei-Mann-Betrieb zum Mittelständler

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    Über 50 Mitarbeitende sind heute in der Firma Kaiser Haustechnik in Utting beschäftigt, die vor 40 Jahren gegründet wurde.
    Über 50 Mitarbeitende sind heute in der Firma Kaiser Haustechnik in Utting beschäftigt, die vor 40 Jahren gegründet wurde. Foto: Kaiser Haustechnik

    Was 1986 als kleiner Handwerksbetrieb begann, ist heute ein modernes Haustechnik-Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten: Kaiser Haustechnik hat sein 40-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumsfest gefeiert und dabei nicht nur auf die eigene Geschichte zurückgeblickt, sondern vor allem den Blick nach vorn gerichtet.

    Rund 220 Besucherinnen und Besucher kamen zur Hausmesse auf das Firmengelände in Utting, dazu etwa 250 geladene Gäste. 20 Aussteller präsentierten neue Lösungen rund um Wärmepumpen, Photovoltaik und moderne Gebäudetechnik. In zwei Fachvorträgen ging es um die Frage, wie die Energiewende in Utting gelingen kann und wie Eigentümer eine Heizungsmodernisierung richtig angehen.

    Zum Jubiläum präsentierte sich Kaiser Haustechnik mit einer Hausmesse und Fachvorträgen

    Gegründet wurde Kaiser Haustechnik 1986 von Georg Kaiser und seiner Frau Sabine zunächst in Windach, ehe das Unternehmen nach Utting umzog. Was damals mit Heizungs-, Sanitär- und klassischen Installationsarbeiten begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem modernen Haustechnik-Unternehmen mit den Schwerpunkten Energieberatung, regenerative Heizsysteme, Elektrotechnik, Solar, Lüftung und Gebäudetechnik.

    Schon früh setzte der Betrieb auf Themen, die heute aktueller denn je sind: Energieeffizienz und nachhaltige Versorgung. Dieses Selbstverständnis zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Firmengeschichte.  Heute ist das Unternehmen in eine Muttergesellschaft und mehrere operative Gesellschaften gegliedert.

    Mit Tochter Valerie (links) steht bei der Firma Kaiser Haustechnik die nächste Generation in den Startlöchern. Gegründet haben sie Georg und Sabine Kaiser.
    Mit Tochter Valerie (links) steht bei der Firma Kaiser Haustechnik die nächste Generation in den Startlöchern. Gegründet haben sie Georg und Sabine Kaiser. Foto: Kaiser Haustechnik

    Auch der Generationenwechsel ist bereits eingeleitet: Valerie Kaiser, Tochter des Firmengründers, ist seit fünf Jahren Prokuristin und übernimmt zunehmend Verantwortung.

    Heute beschäftigt das Gesamtunternehmen mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In seiner 40-jährigen Geschichte wurden rund 60 Lehrlinge ausgebildet. Eine Zahl, auf die die Unternehmerfamilie Kaiser besonders stolz ist. Denn Ausbildung war bei Kaiser nie Pflichtprogramm, sondern immer Herzensanliegen. Viele ehemalige Auszubildende blieben dem Betrieb treu, qualifizierten sich weiter und übernahmen Verantwortung.

    Der erste Lehrling der Firma Kaiser Haustechnik arbeitet heute noch in Betrieb

    Ein Beispiel dafür ist Robert Gall, der erste Lehrling des Unternehmens, arbeitet noch heute im Betrieb. Ebenso Markus Bulenda, der erste Geselle, der seit mittlerweile 39 Jahren Teil des Teams ist. Oder Florian Mayer, der sich an seinen ersten Arbeitstag im September 1992 erinnert: „Wir waren ja eine echte Garagenfirma, wie Bill Gates, nur halt in einem etwas anderen Format.“ Solche Lebensläufe sind im modernen Arbeitsmarkt selten geworden, bei Kaiser aber kein Zufall. Rund ein Drittel aller Beschäftigten ist seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen. Das spricht für Loyalität und für ein Betriebsklima, das Menschen hält.

    Gefragt nach drei Worten, mit denen sie und die anderen Mitarbeitenden der Firma Kaiser Haustechnik die Arbeitsatmosphäre beschreiben würden, fallen besonders oft: „Tradition, innovativ, familiär, sozial oder Zusammenhalt und Qualität.“ 

    Zur Eröffnung des Jubiläums waren auch Bürgermeister Florian Hoffmann und Innungsmeister Martin Neß aus Eching gekommen und würdigten die Bedeutung des Betriebs für Region und Handwerk.

    Dass das Unternehmen sich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich engagiert, zeigte sich ebenfalls beim Jubiläum: Insgesamt kamen 3000 Euro an Spenden zusammen. Jeweils 500 Euro gehen an die beiden Kirchen in Utting, weitere 2000 Euro dienen als Anschubfinanzierung für einen neuen Pflegedienst des Vereins „Füreinander“.

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