Startseite
Icon Pfeil nach unten
Landsberg
Icon Pfeil nach unten
Kaufering
Icon Pfeil nach unten

Kaufering: Asphaltweg am Kauferinger Stausee auf Dauer nicht die beste Lösung

Kaufering

Asphaltweg am Kauferinger Stausee auf Dauer nicht die beste Lösung

  • |
  • |
  • |
    Der Stausee in Kaufering ist bei gutem Wetter ein beliebtes Ausflugsziel.
    Der Stausee in Kaufering ist bei gutem Wetter ein beliebtes Ausflugsziel. Foto: Julian Leitenstorfer (Archivbild)

    Man kann es sich ähnlich vorstellen wie das Intro der Fernsehserie "Löwenzahn". Im Asphalt bildet sich ein Riss, und die Pflanzen drücken sich durch. Allerdings sind es in Kaufering am Stausee keine Löwenzahnblumen, sondern unter anderem Baumwurzeln. Der Rundweg um die Lechstaustufe 18 ist voll asphaltiert, doch bringt das gerade Fahrradfahrern nur noch wenig, wenn sie an so mancher Stelle Löchern ausweichen müssen. 

    Der Rundweg am Stausee in Kaufering soll breiter werden

    Ist Asphalt auf die Dauer die beste Lösung am Stausee? Im Planungsausschuss in Kaufering hat man sich mit der Frage beschäftigt und sich Gedanken über Lösungen gemacht. Neben den Wurzelschäden würde der Belag mittlerweile auch wegbrechen. Ein Thema, das Kauferinger und Kauferingerinnen beschäftigt, sagt Bürgermeister Thomas Salzberger. Auch wenn es noch etwas dauern könne, bis sich die Situation ändert, sei eine frühzeitige Entscheidung wichtig.

    Spätestens 2025 sollten die Sanierungsarbeiten starten. Während zwar die Option besprochen wurde, die rund sechs Kilometerstrecke komplett neu zu asphaltieren, habe man sich im Planungsausschuss für eine Entsiegelung ausgesprochen, so Salzberger. Der Asphalt wird abgehoben und komplett entfernt. Stattdessen werde man vermutlich Kies benutzen. Ein Vorteil sei, dass der Weg auf drei Meter verbreitert werden könne. "Gerade sind es zwischen 2,20 Meter bis 2,50 Meter." Die Option werde zudem vom Klima- und Umweltbeirat empfohlen. 

    Teilweise könnte dennoch weiter Asphalt zum Einsatz kommen

    Wer in Zukunft mit dem Fahrrad um den Stausee fahren möchte, könne dies trotzdem tun. "Das Material wird fahrradfreundlich sein", sagt Salzberger. Bevor das Projekt umgesetzt wird, soll geprüft werden, welche kritischen Stellen doch neu asphaltiert werden – so etwa steilere Teile der Strecke. Wenn die Vorplanung einmal abgeschlossen ist, wird das Thema im Gemeinderat vorgestellt und besprochen. Mit einem Beschluss wird die Sanierung in der Haushaltsplanung 2024 aufgenommen. 

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden