Eine Geschichte, die sich in Deutschland immer wieder wiederholt. Menschen am Rande der Gesellschaft ohne festen Wohnsitz, weil sie irgendwann durchs Raster gefallen sind, leben auf der Straße. Wolfgang Vogl hat noch ein eigenes Wohnmobil und er lebt derzeit mit seiner Hündin Bella auf einem Parkplatz. Nicht schön, aber immerhin ein Zuhause. Er ist verzweifelt und versteht deshalb die bisherige Kulanz der Stadtwerke mit dem (an sich) sinnlosen Rein- und Rausfahren als Schikane, doch schien dies das kleinste Übel zu sein. Er möchte mit seiner letzten engen sozialen Begleiterin, der Hündin, zusammenbleiben und das ist in manchen Unterkünften (wie auch in vielen Altersheimen) nicht erlaubt. Aus Hygienegründen, allerdings in Sachen Menschlichkeit sollte man hier schon lange umdenken. Denn inzwischen weiß man, wie wichtig gerade für ältere Menschen der Bezug zu Tieren ist.
Kommentar
Kein Zuhause mehr: Hat jemand Platz für einen Dauercamper?
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