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Keine Selbstverständlichkeit: Kommentar zu 30 Jahren Landsberger Wiesn

Kommentar

Die Landsberger Wiesn ist keine Selbstverständlichkeit

Thomas Wunder
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    Bieranstich auf der Landsberger Wiesn 2025 mit (von links) Felix Bredschneijder (Dritter Bürgermeister), Mopritz Hartmann (Zweiter Bürgermeister), Andreas Kießwetter (Paulaner Brauerei), Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl, Festwirt Roland Rachinger und Helmut Diebold (Veranstalter).
    Bieranstich auf der Landsberger Wiesn 2025 mit (von links) Felix Bredschneijder (Dritter Bürgermeister), Mopritz Hartmann (Zweiter Bürgermeister), Andreas Kießwetter (Paulaner Brauerei), Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl, Festwirt Roland Rachinger und Helmut Diebold (Veranstalter). Foto: Thorsten Jordan (Archivbild)

    Seit 30 Jahren gibt es die Landsberger Wiesn. Sie ist eine Institution im Veranstaltungskalender der Stadt. Doch das ist nicht selbstverständlich. Andernorts kämpfen Veranstaltungen in dieser Größenordnung ums Überleben. Doch gemeinsam schaffen es Veranstalter Edmund Diebold und die Vertreter der Stadt immer wieder, ein attraktives Gesamtpaket zu schnüren. Wie gut die Zusammenarbeit und wie groß das gegenseitige Vertrauen sind, hat sich heuer wieder gezeigt.

    Die kurzfristige Absage eines langjährigen Festwirts hätte vielerorts sicherlich für eine Absage gesorgt, nicht in Landsberg. Edmund Diebold ließ seine Kontakte spielen und konnte zwei erfahrene Festwirte davon überzeugen, an den Lech zu kommen. Und auch vonseiten der Stadt verlief der Wechsel reibungslos und mit der notwendigen Unterstützung.

    Wer die Landsberger Wiesn besucht und vielleicht den einen oder anderen Kritikpunkt findet, der sollte immer bedenken, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass eine solche Veranstaltung in einer Kleinstadt wie Landsberg stattfindet. Wie schwer es aktuell ist, ein Volksfest zu organisieren und finanziell zu stemmen, zeigt sich unter anderem in Kaufering. Nur das Zusammenspiel zwischen einem erfahrenen Veranstalter, der mit Herzblut bei der Sache ist, und einem Stadtrat und einer Verwaltung, die vielfältig unterstützen, hat es möglich gemacht, dass die Landsberger Wiesn seit nunmehr 30 Jahren stattfindet.

    Mit der Waitzinger Wiese hat die Stadt vor über 15 Jahren einen modernen Festplatz geschaffen, der vielfältig genutzt werden kann. Eine Entscheidung mit Weitblick. Wiesn, Autosalon oder Faschingszelt, ohne den befestigten Platz wäre dies nicht möglich. Diese attraktiven Rahmenbedingungen sind es unter anderem, mit denen Edmund Diebold Schausteller von einem Engagement in Landsberg überzeugen kann.

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