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Kommentar: Das Murren im Landsberger Stadtrat wird deutlicher

Kommentar

Das Murren im Landsberger Stadtrat wird deutlicher

Thomas Wunder
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    Der Landsberger Stadtrat tagt in einem Anbau an das Historische Rathaus.
    Der Landsberger Stadtrat tagt in einem Anbau an das Historische Rathaus. Foto: Thorsten Jordan (Archivfoto)

    Dass sich Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker im Stadtrat oder im Gemeinderat auch mal nicht öffentlich über bestimmte Themen austauschen können, ist wichtig. Doch wenn diese Treffen damit enden, dass nur ein Teil der Stadt- oder Gemeinderäte informiert ist und in öffentlichen Sitzungen nur mehr über das Besprochene abgestimmt und nicht mehr diskutiert wird, dann läuft etwas grundlegend schief. Und diesen Eindruck vermittelt derzeit der Landsberger Stadtrat.

    Ein Ausdruck von Unzufriedenheit

    Die Anträge von Franz Daschner sowie Ulla Schäfer und Stefan Meiser sind vor allem eines: Ausdruck von Unzufriedenheit. Da fühlen sich drei Stadträte schlichtweg übergangen und ausgesperrt. Zuletzt war immer wieder zu hören, dass bestimmte Themen bereits im Ältestenrat besprochen wurden. Themen, die eigentlich nicht dort hingehören, die nicht dessen Kernkompetenz betreffen. Das Murren innerhalb des Stadtrats ist immer deutlicher zu vernehmen, und nicht nur vonseiten der CSU, dass im stillen Kämmerlein entschieden wird und nicht mehr im Stadtrat.

    Es ist nun an Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV), die Stadträtinnen und Stadträte ins Boot zu holen, die sich schlecht informiert fühlen. Eine Einladung zum Zuhören in den Ältestenrat reicht dabei aber sicherlich nicht aus.

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