Aktuell gibt es für die verschiedenen gesperrten Streckenabschnitte unterschiedliche Prognosen seitens DB Netz, wann die Sperrungen aufgehoben werden können. Die Reparaturen können für einige Streckenabschnitte mehrere Tage dauern. Go.Ahead bittet die Fahrgäste, auf den derzeit nicht befahrbaren Streckenabschnitten nach Möglichkeit ihre Fahrten zu verschieben und sich generell kurzfristig vor Fahrtantritt über die elektronischen Fahrplanmedien zu informieren.
Darüber hinaus informieren sie auf ihrer Website über die weitere Entwicklung. Es sei auf manchen Streckenabschnitten gelungen, kurzfristig einen Busnotverkehr zu organisieren. Es sind allerdings nur einzelne Busse, die ohne festen Fahrplan die Stationen abfahren und Fahrgäste mitnehmen, heißt es in der Pressemitteilung.
München – Buchloe (Linien RE 96, RE 72): Diese Strecke ist bis auf Weiteres nicht befahrbar. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag mit Berufung auf die DB wird prognostiziert, dass der Betrieb am Freitag ab etwa 16 Uhr wieder aufgenommen werden kann. Bis dahin bemühe sich GoAhead um einen Busnotverkehr, es werden aber nur wenige Busse zu bekommen sein, hieß es.
Memmingen – Lindau (Linien RE 96, RB 92): Diese Strecke ist nach Prognose der DB Netz voraussichtlich bis Samstag, 15. Juli, um 9 Uhr nicht befahrbar. Auch hier sei man um einen Busnotbetrieb bemüht.
Buchloe – Memmingen (Linien RE 96, RE 72): Züge mit Dieselantrieb können dort inzwischen wieder fahren; der elektrische Betrieb könnte ab Freitagmittag aufgenommen werden.
Auch die Bayerische Regiobahn (BRB) meldete, derzeit seien die Streckenabschnitte Kaufering-Geltendorf, Geltendorf-Weilheim, Kaufering-Landsberg und Buchloe-München Hauptbahnhof blockiert. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen könne nicht eingerichtet werden. Wie lange die Streckensperrungen dauern werden, sei noch nicht absehbar. Auch die BRB bittet Fahrgäste, sich aktuell über die Lage zu informieren. (AZ)