Frühsommer ist Schwarmzeit: In diesen Tagen geraten viele Bienenvölker in Aufbruchsstimmung. Dann kann es passieren, dass plötzlich tausende Bienen als summende Wolke durch den Garten ziehen und sich als Traube an einem Ast sammeln. Auch wenn ein Bienenschwarm auf den ersten Blick beängstigend wirkt, besteht kein Grund zur Panik: Wie aus einer Mitteilung des Imkervereins Landsberg hervorgeht, sind schwärmende Bienen in der Regel friedlich – und bei der Beseitigung hilft der örtliche Imkerverein.
Jörg Riedle aus Landsberg hält zusammen mit seiner Frau Ruth seit rund zehn Jahren Bienen und ist Imker aus Leidenschaft. Er hat in diesem Jahr mehrere Jungimkerinnen und Jungimker im Schwarmfang geschult: Um einen Schwarm einzufangen, besprühen laut der Mitteilung des Imkervereins die Imker die Bienen leicht mit Wasser, damit sie ruhig bleiben und nicht auffliegen. Anschließend wird die Bienentraube mithilfe eines speziellen Sacks eingesammelt, vorsichtig in eine Transportkiste geschüttelt und an einen neuen Standort gebracht.
Die ersten Bienenschwärme wurden eingefangen und betreut
Auf der Internetseite des Landsberger Imkervereins (www.imkerverein-landsberg.de) finden sich im Bereich „Bienenschwarm-Hilfe“ laut der Mitteilung zahlreiche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus dem Landkreis Landsberg, die bei der Entdeckung eines Schwarms kontaktiert werden können. Neben Imkern aus Landsberg engagieren sich auch Bienenretter aus Gemeinden wie Fuchstal, Thaining, Pürgen, Penzing oder Scheuring.
Auch wenn der betroffene Ort auf der Homepage nicht aufgeführt sein sollte, lohnt sich eine Kontaktaufnahme: Über die vereinseigene WhatsApp-Gruppe kann schnell Unterstützung organisiert werden, heißt es in der Mitteilung des Imkervereins. Die ersten Bienenschwärme wurden in diesem Jahr von den Imkern des Landsberger Vereins bereits eingefangen und betreut. (AZ)
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