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Landsberg: Betreiber des Lech Ateliers sollen Sicherheit haben

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Betreiber des Lech Ateliers sollen Sicherheit haben

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    Das Lech Atelier in Landsberg ist ein Freiraum für Subkultur und Kreativwirtschaft.
    Das Lech Atelier in Landsberg ist ein Freiraum für Subkultur und Kreativwirtschaft. Foto: Thorsten Jordan (Archivfoto)

    Auf einem mehr als 7000 Quadratmeter großen Gelände im Landsberger Norden befindet sich das Lech Atelier, ein Freiraum für Subkultur und Kreativwirtschaft. Bereits Ende 2023 hat der Stadtrat einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan gefasst, um den rechtlichen Rahmen zu schaffen. In einer Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses informierte die Verwaltung nun über den aktuellen Sachstand. Längerfristig gesehen besteht demnach wohl weiter die Option, dass das Areal für eine mögliche Erweiterung der benachbarten Kläranlage verwendet wird.

    Wie aus einer Präsentation von Maximilian Tobisch, Referatsleiter Stadtplanung und Mobilität, hervorging, wird die kulturelle Nutzung zeitlich befristet. Danach ist eine Fläche für den Gemeinbedarf „Kläranlage“ vorgesehen. Ein zeitlicher Horizont wurde in der Sitzung allerdings nicht genannt. Das Bebauungsplanverfahren begleitet Dr. Gerhard Spieß, ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Mediator. Mit dem Bebauungsplan solle ein Fundament geschaffen werden, damit die Betreiber des Lech Ateliers und das Umfeld Sicherheit hätten. Es gebe einige Fachthemen aufzuarbeiten, wobei die Stadt etwa im Hinblick auf den Naturschutz und den Emissionsschutz keine Planungshoheit habe: „Es sind aber alle Punkte zu bewältigen“, sagte Spieß. Stadtbaumeisterin Annegret Michler nannte den Bebauungsplan ein „Werkzeug, um die Nutzung auf dem Areal zu definieren.“

    Das Lech Atelier im Landsberger Norden gibt es seit Sommer 2023

    Mehr ins Detail ging es dann wohl im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung des Bauausschusses. Zuvor gab es von den Stadträtinnen und Stadträten viel Lob für das Lech Atelier und das Konzept der Kulturschaffenden. Jonas Pioch (SPD) sprach von einem „Schatz für die Kultur in Landsberg“, dessen Wert nicht bezifferbar sei. Wolfgang Neumeier (UBV) nannte das Lech Atelier einen „friedlichen Treffpunkt für alle Generationen“. Die Kulturschaffenden sollten nicht durch zu viele Vorgaben eingeschränkt werden. Kulturreferentin Ursula Schaller (SPD) begrüßte, dass die Kultur mit dem Verfahren auf „baurechtliche Füße“ gestellt und dort erhalten werde.

    Der Verein Kunst hält Wache“ mit seinem Vorsitzenden Franz Hartmann hat im ehemaligen Atelier des Landsberger Malers Fritz Paulus (1918 – 1982) im Sommer 2023 eine Kreativstätte verwirklicht: Im Lech Atelier haben seither viele Veranstaltungen stattgefunden, die bei Kunstschaffenden, Besucherinnen und Besuchern gut ankamen. Teil des Programms sind auch regelmäßige Formate.

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