Gut 40 Jahre ist es her, dass sich die „Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert“ gegründet hat. Seitdem setzen sich ihre Mitglieder dafür ein, dass die Erinnerung an die Gräueltaten der Nationalsozialisten in der Umgebung wachgehalten wird. Nun droht dem Verein allerdings die Auflösung. Es fehlt an Nachwuchs, nur noch zwei der fünf Vorstandsmitglieder scheinen aktiv zu sein und bemängeln zudem fehlendes Vertrauen. Wie Sprecher Stephan Albrecht gegenüber unserer Redaktion mitteilt, möchte er die inhaltliche Arbeit mit sofortiger Wirkung einstellen. Gute Nachrichten gibt es hingegen zur geplanten Errichtung eines Gedenkorts auf dem Gelände des früheren KZ-Außenlagers Kaufering VII – einem der ursprünglichen Ziele der Bürgervereinigung. Die Historikerin Dr. Edith Raim erwartet dieses Jahr „große Fortschritte“.
Landsberg