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Landsberg
22.09.2022

Die Stadt Landsberg braucht mehr Sportflächen

Das Sportzentrum in Landsberg soll langfristig erhalten werden.
Foto: Christian Rudnik

Landsberg wächst, bis 2040 um bis zu 4000 Einwohner. Damit steigt auch der Bedarf an Sportstätten. Nun gibt es ein Konzept, was wo gebaut werden könnte. Doch das allein reicht nicht.

Die Stadt Landsberg wächst und mit ihr auch der Bedarf an weiteren Sportstätten. So benötigt der HC Landsberg eine weitere Eisfläche, der TSV Landsberg zusätzliche Fußballplätze, die FT Jahn Landsberg eine Freilufthalle und der Alpenverein einen Bikepark. Vier Wünschen von vielen. Stadtrat und Stadtverwaltung sind sie schon lange bekannt. Festgehalten sind sie nun auch im Sportangebotsentwicklungskonzept, das das Büro Planwerk in Zusammenarbeit mit der Stadt erarbeitet hat. Es wurde jetzt im Stadtrat vorgestellt. Die Reaktionen darauf waren allerdings eher verhalten.

Für das Konzept wurden Bestand und Bedarf an Sportstätten, Freizeitsportangeboten und Spielflächen ermittelt und entsprechende Maßnahmen bis ins Jahr 2040 vorgeschlagen. Wie Gunter Schramm von Büro Planwerk sagte, haben er und seine Kolleginnen und Kollegen dazu mit Vertretern von 44 Sport- und Schützenvereinen gesprochen. Ganz allgemein müsse zudem unter anderem beachtet werden, dass der Individualsport im öffentlichen Raum immer gefragter werde. Gleichzeitig müssten Sportstätten für alle Altersgruppen geschaffen und auch die Aspekte Inklusion und Integration berücksichtigt werden.

Auch 220 Quadratmeter Wasserfläche werden benötigt

Aktuell gebe es ausreichend Sportstätten in der Stadt, allerdings gerate die Auslastung der Sporthallen gerade an den Wochenenden an ihre Grenzen. Teilweise sei spezielles Training auch nur auswärts möglich – zum Beispiel Klettern oder Bouldern. Bis ins Jahr 2040 – wenn die Stadt knapp 4000 Einwohner mehr haben wird – seien weitere 1600 Quadratmeter an Rasensportplätzen, 1300 Quadratmeter an Sporthallenflächen (eine neue Dreifachturnhalle) und 220 Quadratmeter an Wasserflächen (ein Nichtschwimmerbecken) notwendig. Auch bei den Bewegungsflächen (Parks, Grün- und Freiflächen) gibt es laut Schramm Bedarf – rund 28.000 Quadratmeter.

Wo können die neuen Sportflächen in Landsberg entstehen? Gunter Schramm nannte zu allererst das Sportzentrum. Dort könnten eine weitere Dreifachturnhalle und eine zusätzliche Eisfläche gebaut werden. Der Standort liege zentral in der Stadt und sei verkehrlich gut angebunden. Allerdings stünden dort mittel- und langfristige Sanierungen an. Der Stadtrat war zwar einstimmig für den Erhalt des Standorts, beauftragte die Verwaltung jedoch auch, mithilfe einer Bedarfsplanung die Vor- und Nachteile gegenüber Sanierung oder Neubau aufzuzeigen.

Der Freizeitpark könnte nördlich des Rugbyfeldes der FT Jahn Landsberg entstehen.
Foto: Thorsten Jordan (Archivfoto)

Während das Sportzentrum vor allem von Vereinen und Schulen genutzt werde, könnte der am Jahnplatz geplante Mehrgenerationenpark andere Zielgruppen ansprechen, meinte Schramm. Wie berichtet, wollen FT Jahn, Alpenverein und andere Mitstreiter dort einen Freizeitpark für alle Generationen errichten – mit Skaterpark, Bikepark, Klettergarten, Beachvolleyballplatz, Kneippanlage, Freilufthalle und einem Multifunktionsgebäude, das mehrere Vereine nutzen können. Die Pläne waren im November 2020 vorgestellt worden. Auch im Sportangebotsentwicklungskonzept findet der Freizeitpark Platz, einzig den Bikepark würde Schramm im Landsberger Osten am Bolzplatz an der Weilheimer Straße ansiedeln.

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Jonas Pioch (Landsberger Mitte) sprach von einem schlüssigen Konzept und befürwortete auch die Schwerpunktlegung im Sportzentrum. Allerdings befürchtet er, dass durch die bereits erfolgte (Urbanes Leben am Papierbach) und geplante Bebauung (Spöttinger Straße, Bosse-Villa, Pfarrzentrum Zu den Heiligen Engeln) in der Umgebung vor allem Lärmschutzprobleme entstehen. „Bis wir eine Erweiterung des Sportzentrums beschließen, ist die Bebauung erfolgt.“ Auch Dieter Völkel (SPD) sprach das Thema an. Aktuell liege zum Beispiel die Bebauung des Areals der früheren Bosse-Villa wegen der Lärmemissionen des benachbarten Parkplatzes am Schlüsselanger auf Eis. Dr. Daniel Broschart vom Referat Stadtplanung und Mobilität sagte dazu, dass neue Sportstätten eventuell eingehaust werden müssen.

"Wann wollen wir denn in einem Punkt weiterkommen?"

Dass der Erkenntnisgewinn des vorgestellten Konzepts „nicht allzu groß“ ist, bemängelte Christian Hettmer (CSU). Was die Vereine benötigen, haben man in weiten Teilen schon gewusst. „Wann wollen wir denn in einem Punkt weiterkommen?“ fragte er und nannte beispielhaft die Freilufthalle der FT Jahn. Es sei seit September 2019 bekannt, dass der Verein eine solche errichten möchte.

Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) sagte, die Studie sei Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln, daher habe man abwarten müssen. Gleichzeitig müssten auch Bebauungspläne für die Sportprojekte aufgestellt werden. Aktuell gebe es aber andere Großprojekte (Jugendzentrum, Stadtmuseum) die Kräfte in der Verwaltung binden.

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