„Ich mache das Geschäft auch schon lange, aber mit dieser Fallkonstellation habe ich mich bisher nicht beschäftigt“, sagte Richter Alexander Kessler im Verfahren gegen einen 52-jährigen Mann. Dem Angeklagten aus dem Landkreis Landsberg wurde Vergewaltigung in fünf Fällen durch sogenanntes „Stealthing“ vorgeworfen. Der Mann gestand gleich zu Beginn, beschränkte sich jedoch auf einen Vorfall. Er ist von einem gemeinsamen Kinderwunsch ausgegangen, dem er ohne Einverständnis der Frau nachhelfen wollte, so der Angeklagte. Als „grandiosen Vertrauensbruch“ mit Folgen, fasste der Direktor des Landsberger Amtsgerichts den Sachverhalt zusammen.
Landsberg
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