Startseite
Icon Pfeil nach unten
Landsberg
Icon Pfeil nach unten

Landsberg: In Landsberg gibt es jetzt eine Bibliothek der Dinge

Landsberg

In Landsberg gibt es jetzt eine Bibliothek der Dinge

    • |
    • |
    • |
    Sie organisieren die Bibliothek der Dinge in Landsberg: (von links)  Susann Schmid-Engelmann, Jürgen Eschrich, Winfried Starck, Ernst Schatz, Elfriede Zang und Betina Ahmadyar.
    Sie organisieren die Bibliothek der Dinge in Landsberg: (von links) Susann Schmid-Engelmann, Jürgen Eschrich, Winfried Starck, Ernst Schatz, Elfriede Zang und Betina Ahmadyar. Foto: Conny Kurz

    Es ist ein ehrenamtliches Projekt für mehr Nachhaltigkeit: Die Bibliothek der Dinge (BdD), die jetzt unter dem Dach des AWO-Mehrgenerationenhauses Landsberg im Quartier am Papierbach eingerichtet wird. Nützliche Gegenstände, die nicht zum täglichen Bedarf gehören und daher in so manchem Haushalt fehlen, können künftig dort ausgeliehen werden, heißt es in einer Pressemeldung.

    Quartiersmanagerin Susann Schmid-Engelmann stellt in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement vorerst Räumlichkeiten zur Verfügung, damit die Bibliothek der Dinge möglichst schnell starten kann. Sie ist begeistert von der Idee, seltene Alltagshelfer wie Raclette- oder Fondue-Geräte zu verleihen. Zusammen mit der Leiterin des Mehrgenerationenhauses Betina Ahmadyar und einem ehrenamtlichen Team hofft sie auf rege Beteiligung aus der Bevölkerung. Wer also neuwertige Gegenstände zur Ausleihe gemäß einer Wunschliste beisteuern kann oder mit Geldspenden helfen möchte, soll sich unter http://mgh-ll-bibliothekderdinge.de melden. Zum Start der Bibliothek der Dinge werden die Regale in der Pop-Up-Galerie im Sternrad Haus, An der Schmiede 11, zu finden sein. Hier gibt es am Donnerstag und Freitag, 28. und 29. November, von 14 bis 17 Uhr die Gelegenheit, Sachspenden persönlich abzugeben.

    „Wir wollen mit dem Projekt unseren Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele, der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossenen Agenda 2030 leisten“, sagt Team-Sprecher Winfried Starck. Initiiert wurde das Projekt im vergangenen Jahr von Stadtbaumeisterin Annegret Michler im Rahmen eines Praxistags bei einer Ehrenamtsausbildung im AWO-Mehrgenerationenhaus. Da es im Quartier am Papierbach keine Räumlichkeiten zur Exklusivnutzung gibt, wird laut Pressemeldung zunächst in abschließbare Regale investiert. Daher werben die Aktiven um eine Anschubfinanzierung und um weitere ehrenamtliche Mitarbeiter für die Ausleihe. Vielleicht finde sich langfristig auch eine dauerhafte Heimat für das Projekt. (AZ)

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Registrieren sie sich

    Sie haben ein Konto? Hier anmelden