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Landsberg: Konzert der Stadtkapelle: Erinnerungen an Weihnachtsträume

Landsberg

Konzert der Stadtkapelle: Erinnerungen an Weihnachtsträume

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    Eine Stunde der Besinnung, des Innehaltens und der Erinnerungen bot die Stadtkapelle Landsberg in der Stadtpfarrkirche.
    Eine Stunde der Besinnung, des Innehaltens und der Erinnerungen bot die Stadtkapelle Landsberg in der Stadtpfarrkirche. Foto: Christian Rudnik

    „Welch eine Freude nach zwei Jahren Pause wieder ein Adventskonzert der Stadtkapelle erleben zu dürfen“, so war es von mehreren Seiten zu hören, in der voll besetzten Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg, in der die Besucherinnen und Besucher zum Teil standen, da sie keinen freien Sitzplatz mehr fanden. 

    „Eine Stunde der Besinnung, des Innehaltens, der Erinnerungen“, versprach Verena Holzhauser, die nach der feierlichen Lobeshymne „Fanfare for a New Horizon“ von Thomas Doss, souverän durch das erlesene Konzertprogramm führte. Stadtpfarrer Michael Zeitler freute sich über die vielen Menschen, unter die sich auch Landsbergs Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV), Landrat Thomas Eichinger (CSU), die Landtagsabgeordneten Gabriele Triebel (Grüne) und Alex Dorow (CSU), sowie zahlreiche Mitglieder des Stadtrats gemischt hatten. 

    Auch die kleineren Besucherinnen und Besucher lauschen andächtig

    Vor vier Wochen erst hatte der Bezirksjugendleiter des Bezirksverbandes Lech-Ammersee, Gerhard Böck, das Dirigat von Daniela Sparrer übernommen, die sich für die nächste Zeit in die Babypause verabschiedet hatte und nun entspannt zuhören konnte. Verspielte harmonische Kindheitsmomente, deren symphonische Klänge das Orchester glanzvoll umsetzte, komponierte der US-Amerikaner Rossano Galante in sein lyrisches Werk „A Childhood Remembered“. Nach dem gewaltigen Schlussakkord zum großartig wiedergegebenen Soundtrack der „Chroniken von Narnia“ des Filmmusikers Harry Gregson-Williams gab es Bravorufe zum begeisterten Applaus. 

    Das Adventskonzert der Stadtkapelle in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg war gut besucht.
    Das Adventskonzert der Stadtkapelle in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg war gut besucht. Foto: Christian Rudnik

    Das vielen vertraute Blechbläserensemble Robert Eichenseher, Volker Haferkamp, Stefan Schwarz (Trompete und Flügelhorn), Rainer Hach (Posaune), Ralph Reuther-Laure (Waldhorn) und Gottfried Sparrer (Tuba) überzeugte bei der Adventsfantasie „Mentis“, sowie der Filmmusik von Allyn Ferguson zu „Little Lord Fauntleroy“ mit Brillanz und Virtuosität. Für die berühmten Klänge aus dem populären Weihnachtsklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ von Karel Swoboda, sorgte das ausdrucksstarke Blockflötenspiel von Antonia Krug und Madita Lutz, wie die feinfühlige Klavierkunst von Marianne Lösch. 

    Passend zum draußen einsetzenden Schneefall, lauschten selbst die Kleinen drinnen andächtig den Klängen von Felix Bernards zauberhaftem „Winter Wonderland“, mit denen die Interpreten im harmonischen Zusammenspiel eigene berührende Akzente setzten. Bei dem zauberhaften Violinen-Solo von Anne Schweikl aus der Filmmusik „Theme from Schindler’s List", für die John Williams einen Oscar erhielt, hielten sich die Holzbläser einfühlsam im Hintergrund. 

    Langanhaltender Applaus bei Konzert der Landsberger Stadtkapelle

    „Wie passt ‚Eiger‘ zu ‚Erinnerungen‘", fragt Verena Holzhauser. „Ganz einfach, wir hatten es beim letzten Konzert im Programm und erinnern uns gerne daran“. Das Konzertwerk um eine emotionale Geschichte von James Swearingen beschreibt nicht nur die Schrecken der Nordwand, sondern auch friedliche Wanderungen auf Mönch und Jungfrau, von wo aus der 3967 Meter hohe Schweizer Berg seine majestätische Größe zeigt. Alle diese Eindrücke verwandelten die Musiker in klingende Glanzlichter. „Tochter Zion freue dich“ setzte den traditionellen weihnachtlichen Schlusspunkt unter ein festliches Konzert, das die lange applaudierenden Besucherinnen und Besucher jeden Alters mit schönen Erinnerungen verbinden konnten.

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