Herr Kohlund, die Landsberger kennen Sie aus der Schwarzwaldklinik und natürlich als Borchert aus dem Zürich Krimi. Jetzt gibt es ein ganz neues Projekt. Waren Sie schon mal in Landsberg oder wie kam der Kontakt zustande?
CHRISTIAN KOHLUND: Der Kontakt kam über meine Agentur. Ich habe mich sehr gefreut. Landsberg ist mir vor allem wegen eines kaputten Reifens in Erinnerung. Da blieb ich auf einer Reise nach Frankreich an einer Raststätte hängen. Aber man hat mir toll geholfen und ich habe sofort neue Reifen bekommen. Und im Gefängnis war ich dort auch nicht. Umso besser, meine ich. In der Schweiz war ich zweimal im Gefängnis. Einmal kurz wegen Subordination und einmal, weil ich etwas im Theater in Zürich demoliert hatte.
Wie kam es dazu? Etwa aus Frustration über eine Rolle?
KOHLUND: Ich war komplett frustriert. Das war 1980. Man hatte mich extra aus Berlin geholt und das mit unheimlich großen Versprechungen, was die Rollen anging. Das hat dann alles nicht funktioniert. Das war überhaupt keine Heldentat. Aber sowas passiert dann halt. Seit daher bin ich ein ein-Mann-Unternehmen.
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