Das zwischen Landsberg und Erpfting gelegene ehemalige KZ-Außenlager Kaufering VII war ein Ort des Schreckens. Wenn man vor oder in den im Originalzustand erhaltenen Tonröhrenbauten steht, die einst als Unterkünfte für weibliche Häftlinge dienten, stellt sich unweigerlich ein beklemmendes Gefühl ein. Und dieses Gefühl verdichtet sich, wenn die Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Holocaustgedenkstätte Stiftung von den Einzelschicksalen berichten, die Wissenschaftler und Ehrenamtliche über Jahrzehnte hinweg rekonstruiert haben. Auch die Landtagspräsidentin Ilse Aigner zeigte sich bei ihrem Besuch auf dem Gelände ergriffen und betonte, wie wichtig es sei, das erlangte Wissen zugänglich zu machen. Dass der Freistaat in diesem Sinne nun mehrere Millionen Euro in Aussicht stellt, ist ein wichtiges Signal.
Kommentar
Authentische Orte sind in der Erinnerungsarbeit wichtiger denn je
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