Vertreter des Bau- und Sozialamts aus Landsberg weilten Ende Januar in Rott, um den neuen Kindergarten in Augenschein zu nehmen und die Räumlichkeiten abzunehmen. „Es wurde vom Keller bis zum Dach alles angeschaut“, berichtete Rotts Bürgermeister Fritz Schneider. „Bis auf ein paar Beanstandungen war alles in Ordnung“, erklärte Schneider. Moniert wurde ein Treppenlauf an der Außentreppe. „Der wurde aber schon am nächsten Tag geliefert und montiert“, sagte Schneider. Noch etwas dauern wird es dagegen, das zweite Problem an einem Dachfenster abzustellen. „Da warten wir noch auf ein Ersatzteil, erst wenn es da ist, gibt es die Brandschutz-Bescheinigung“, rechnet Schneider wegen Lieferproblemen erst mit einer Klärung in zwei bis drei Wochen. „Wenn das geklärt ist, bekommen wir die Bescheinigung und dann auch die Freigabe durch das Sozialamt“, peilt der Rotter Rathauschef einen Umzug der Kindergartengruppen aus dem Altbau Ende Februar an.
Gemeinderat in Rott prüft Namensgebung für Kindertagesstätte nicht noch einmal
Im Außenbereich gibt es am Neubau indessen noch einiges zu tun. Das geplante Verlegen des Rollrasens im Herbst klappte nicht mehr. Das kann jetzt witterungsbedingt erst im Frühjahr nachgeholt werden. Schneller wird es mit der offiziellen Abnahme der Spielgeräte im Außenbereich gehen. „Das wird gemacht, wenn kein Schnee mehr liegt“, ist Schneider guter Dinge, dieses Thema in den nächsten Tagen zu klären, sofern es die Witterung zulässt. Sobald die neuen Räumlichkeiten bezogen sind, soll dann auch zeitnah der Umbau der bisherigen Gruppenräume und Sanitäranlagen im Altbestand erfolgen. Dort wird es dann zukünftig zwei Krippengruppen geben. „Da haben wir aber keine Eile, weil die Krippenkinder gut untergebracht sind“, will Schneider den Umbau bis zum Sommer zum Start ins neue Kindergartenjahr abgeschlossen haben.
Bis dahin könnte sich vielleicht auch noch mal etwas im Hinblick auf die Namensgebung der Kindertagesstätte tun. Wie berichtet, lehnte der Gemeinderat den Wunsch vom Kindergartenteam und dem Elternbeirat auf Namensänderung in der Sitzung vergangenen November ab. Von beiden vorgenannten Seiten wurden danach offene Briefe verfasst, die dem Ratsgremium übergeben wurden. Der Tenor ist bei beiden das große Bedauern über die Entscheidung, verbunden mit der Bitte, das Thema nochmals mit allen Beteiligten zu diskutieren und zur aller Zufriedenheit zu lösen. „Wir dürfen uns im Gemeinderat mit einem Vorgang aber nur erneut befassen, wenn es neue Sachverhalte gibt“, gab Schneider auf Nachfrage jedoch zu bedenken.
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