Deutlich mehr Betrieb als im letzten Jahr gab es beim inzwischen neunten Rotter Herbstmarkt. „Das Wetter ist optimal“, erklärte Thomas Oberth vom veranstalteten Verein Dorfentwicklung beim Blick auf die zur Mittagszeit voll besetzten Tische und Bänke auf dem Dorfplatz in der Ortsmitte. Bei angenehmem Herbstwetter waren dort wieder zahlreiche Standbetreiber vertreten. „Wir haben einige Stammgäste, aber auch immer wieder neue“, berichtete Oberth, dessen Verein Dorfentwicklung selbst den großen Verpflegungsstand betrieb. Nicht nur dort konnten die Marktbesucher ihren Hunger und Durst stillen. In der Verkaufshütte vom Klafthof gab es verschiedene Fischspezialitäten und bei der Nachbarschaftshilfe standen unter anderem Reiberdatschi auf der Speisekarte. „Die waren aber schnell ausverkauft“, meinten die Helfer von der Nachbarschaftshilfe, die ihren Stand zusammen mit ukrainischen Flüchtlingen betrieben. Auch der angebotene Kaffee und Kuchen fanden regen Absatz. Verkauft wurde zudem regionaler Honig, Wein, Eier und Käse. Die Gärtnerei Löwenzahn war ebenfalls vertreten, genauso wie einige Kunstschaffende und Handwerker. Für den musikalischen Rahmen sorgte einmal mehr Zitherspieler Hias. „Es ist toll, dass es Leute gibt, die so einen Markt organisieren, der so ein Besuchermagnet ist“, freute sich auch Rotts Bürgermeister Fritz Schneider, der sich unter die Besucher mischte, über das Engagement aller Beteiligten und den guten Zuspruch.
Rott
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