Die vollen Parkplätze rund um die Grund- und Mittelschule in Rott wiesen bereits darauf hin. In der Aula herrschte richtig viel Betrieb und das am ersten Tag nach dem Start der Pfingstferien. Grund dafür war die Premiere des Secondhand-Markts für Trachtenkleidung aller Art von der „Aktion Hoffnung“ unter dem Motto „Trachten mit Stammbaum“. „Wir sind auch überrascht vom großen Andrang“, freute sich das Helferteam aus der KAB und dem Rotter Pfarrgemeinderat über das rege Interesse an Lederhosen, Dirndl, Trachtenhemden und Accessoires. Vor allem für Mädchen und Damen gab es reichlich Auswahl. Das vielfältige Angebot auf den Ständern bot viel Gelegenheit zum zu stöbern. In den eigens aufgestellten Umkleidekabinen konnte dann auch gleich anprobiert werden. „Lederhosen für Jungs gibt es leider nicht so viele“, bedauerte eine Mutter für den Filius nichts Passendes gefunden zu haben. Andere wiederum wurden fündig, sodass viele mit gefüllten Taschen den Heimweg antraten. „Es ist doch schön, wenn Kleidung ein zweites Leben bekommt. Das ist nachhaltig“, freute sich das Helferteam, dass zusammen mit der Aktion Hoffnung in der Vergangenheit bereits regelmäßig Secondhand-Märkte für Faschingskleidung in Rott veranstaltete. Möglicherweise gibt es jetzt mit dem Trachtenmarkt, dessen Reinerlös ebenfalls in Entwicklungshilfeprojekte fließt, ein zweites Standbein. (rh)
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