Unter dem Titel „Mit dem Förster durch den Wald: Forstwirtschaft in Zeiten des Klimawandels“ hatte der CSU-Ortsverband Penzing zu einer Waldbegehung eingeladen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger informierten sich am Holzlager Stillerhof über die Situation der heimischen Wälder. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Formats „CSUvorOrt“ statt. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des Klimawandels. Zunehmende Trockenperioden, Hitzestress, Schädlingsbefall und Extremwetterereignisse stellen die Forstwirtschaft vor große Herausforderungen. Michael Siller, Leiter des städtischen Forstamtes Landsberg, erläuterte bei mehreren Stationen praxisnah, wie sich der Wald bereits verändert und welche Maßnahmen notwendig sind, um ihn langfristig stabil und widerstandsfähig zu machen. „Der Klimawandel ist hier im Wald täglich sichtbar. Unsere Aufgabe ist es, die Bestände so umzubauen, dass sie auch kommenden Generationen erhalten bleiben“, betonte Siller. Neben klimaresistenten Baumarten und nachhaltigen Bewirtschaftungskonzepten hob er die Bedeutung des Waldes als CO₂-Speicher, Lebensraum und Erholungsraum hervor. Begleitet wurde die Veranstaltung von Bürgermeister Peter Hammer, der die Bedeutung des Waldes für Klimaschutz und Lebensqualität unterstrich. CSU-Ortsvorsitzender Peter Rief zeigte sich erfreut über die Resonanz: „Es ist uns wichtig, politische Themen dort zu diskutieren, wo sie konkret werden. Der Wald betrifft uns alle – als Naturraum, als Wirtschaftsfaktor und als Teil unserer Heimat.“ Beim anschließenden Weißwurstfrühstück in Schwifting wurde der Austausch in geselliger Runde fortgesetzt.
Schwifting
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