Eine Fußball-Saison ist lang und bietet einige spannende Paarungen und brisante Derbys, richtig „zur Sache“ geht es aber erst in der Relegation: Ein, maximal zwei Spiele gegen den Kontrahenten, dann hat das eine Team sein Ziel erreicht und das andere ist raus. Diese Spiele locken viele Zuschauer an – und bieten regelmäßig die besonderen Dramen.
Das haben die Relegationsspiele von Denklingen und Kaufering bereits gezeigt: Beide Landkreis-Teams zogen nach Elfmeterschießen den Kürzeren. Ausgesprochen bitter, denn da entscheiden irgendwann nicht mehr die taktischen und spielerischen Fähigkeiten, sondern nur mehr die Nerven – und das nötige Glück.
Für manche Spieler ist es eine ungewohnte Kulisse
Am Mittwoch kämpfen mit Issing, Penzing, Apfeldorf/Kinsau und Hurlach/Obermeitingen vier weitere Landkreis-Teams um den Klassenerhalt beziehungsweise den Aufstieg. Wieder wird eine besondere Atmosphäre herrschen und die Spieler werden vor einer Kulisse auflaufen, die sie so vielleicht noch nie erlebt haben und vermutlich auch nie vergessen werden. Dabei hat die SG Hurlach/Obermeitingen sogar nur eine Chance, den Matchball zum Klassenerhalt zu verwandeln. Die Teams im Kreis Zugspitze treten dagegen mit Hin- und Rückspiel an, es bleibt als noch die „zweite Chance“. Und die wird hoffentlich auch von allen in der regulären Spielzeit genutzt. Wieder ein Elfmeterschießen, wie in Denklingen mit 37 Strafstößen, ehe es eine Entscheidung gegeben hat, braucht es nicht – rein „nerven-technisch“.
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