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In der Eishockey-Bayernliga ist die Play-off-Serie zwischen Landsberg und Klostersee wieder ausgeglichen

Eishockey

HCL-Coach Hoffmann: „Jetzt wissen wir, wie wir es nicht machen dürfen“

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    Linus Voit traf in Grafing zweimal für den HC Landsberg, das reichte nicht: Der EHC Klostersee glich die Serie mit dem 5:2-Sieg aus.
    Linus Voit traf in Grafing zweimal für den HC Landsberg, das reichte nicht: Der EHC Klostersee glich die Serie mit dem 5:2-Sieg aus. Foto: Thorsten Jordan (Archivbild)

    Nach dem perfekten Start in die Play-offs der Eishockey-Bayernliga gab es für den HC Landsberg den Rückschlag: Beim ECH Klostersee unterlagen die Riverkings nach einem schwachen Spiel mit 2:5. In der Best-of-Seven-Serie steht es nach dem 3:2-Auftaktsieg der Landsberger nun 1:1. „Das war eine Katastrophe“, kommentierte HCL-Coach Martin Hoffmann die Leistung seiner Mannschaft. Ein Gutes habe das Spiel aber auch.

    Komplett misslungen ist dem HC Landsberg der Start, während Klostersee gleich Tempo machte, kamen die Riverkings nicht in die Zweikämpfe und der Schuss aufs Tor von Mathias Binder in der 2. Minute sollte für lange Zeit die letzte gute Landsberger Offensiv-Aktion werden. Klostersee dagegen machte enorm Druck und kam in der 4. Minute schon zum 1:0: Moritz Borst wehrte den Schuss ab, doch die Scheibe prallte vom Schlittschuh von Kasten zum Gegner und Bosecker konnte frei einschieben.

    Der HC Landsberg gerät schnell in Rückstand

    Nur gut eine Minute später gab es die nächste kalte Dusche für die Riverkings: Landsberg brachte die Scheibe nicht raus und Gagnon kam frei zum Schuss, keine Chance für Borst. Hatten die Landsberger am Freitag noch das Überzahlspiel des EHC schadlos überstanden, dauerte es diesmal nur gut 20 Sekunden, dann lag die Scheibe erneut im Landsberger Tor (10.). Und die Riverkings hatten es Moritz Borst zu verdanken, dass der Rückstand nicht größer wurde, der HCL-Keeper hielt noch zwei Alleingänge. „Wir müssen uns in allem steigern“, sagte denn auch Verteidiger Florian Reicheneder nach dem ersten Drittel.

    Auftaktsieg der Landsberg Riverkings in den Playoffs

    - Bayernliga 1. Playoff: HC Landsberg Riverkings - EHC Klostersee (weiß), Befreiungsschlag für 13 Filip Bergsdorf,er schießt das 2:0. mit 96 Victor Östling
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    70 Bilder
    Eishockey Bayernliga Playoffs: Die Bilder vom Spiel der HC Landsberg Riverkings gegen den EHC Klostersee.

    „Wir waren in den ersten 20 Minuten nicht bereit, alles zu investieren“, sagte Hoffmann. „Es kann nicht sein, dass wir uns so den Schneid abkaufen lassen. Jetzt wissen wir, wie es nicht geht.“ Und er stellte um: Steve Majher ersetzte Moritz Borst im Tor, außerdem wechselte Heß zu Östling und Bergsdorf in die erste Reihe, Wagner zu Grözinger und Reuter in die zweite. Wobei der Torhüter-Wechsel nichts mit der Leistung von Borst zu tun hatte, so der Coach. Landsberg startete auch aggressiver und hatte schnell die große Chance zum Anschlusstreffer: Zwei Grafinger mussten auf die Strafbank, doch die doppelte Überzahl brachte nichts ein und war auch bald vorbei, denn auch ein Landsberger kassierte eine Strafe.

    Auf beiden Seiten gibt es viele Strafen

    Die Partie wurde jetzt hitziger und die Schiedsrichter pfiffen kurzzeitig sehr kleinlich, was wiederum Klostersee eine doppelte Überzahl einbrachte, die die Gastgeber in der 26. Minute zum 4:0 nutzten, das einer Vorentscheidung gleichkam. Landsberg kämpfte, war aber meist einen Schritt zu langsam, auch kamen die Pässe nicht sauber. Zudem lief den Riverkings die Zeit davon. Immerhin: 20 Sekunden vor Drittelende gelang das 1:4 - nach einem Schuss von Mika Reuter stocherte Linus Voit den Abpraller über die Linie und 20 Minuten blieben den Riverkings ja noch.

    Und der HCL hatte sich auch noch nicht aufgegeben, doch die nächste Strafe in der 45. Minute nutzte Klostersee zum 5:1. Während das Powerplay des EHC fast perfekt funktionierte, lief beim HC Landsberg einfach zu wenig zusammen. Schließlich war es erneut Linus Voit, der einen Schuss von Mathias Binder in der 54. Minute zum 2:5 abfälschte, das spielte aber keine Rolle mehr. „Das passiert, wenn man das erste Drittel komplett verschläft, die anderen beiden endeten ja 1:1“, fasste Hoffmann die Partie zusammen. Trotzdem: „Am Freitag müssen wir ein ganz anderes Gesicht zeigen und auch von unseren Ausländern haben wir viel zu wenig gesehen“, forderte der Coach. Kämpferisch, läuferisch und auch technisch erwartet er eine Steigerung. „Das Gute ist, dass es noch früh in der Serie ist. Das war jetzt der Schuss vor den Bug.“ Am Freitag ist der EHC Klostersee ab 20 Uhr wieder in Landsberg zu Gast.

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