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In der Fußball-Kreisliga gibt es für Muriz Salemovic ein besonderes Derby

Fußball

Kein alltägliches Derby: Fuchstals Coach Salemovic spielt gegen seinen eigenen Verein

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    Die zweite Mannschaft des TSV Landsberg (weiße Trikots) hat den Aufstiegs-Träumen von Fuchstal einen herben Dämpfer verpasst.
    Die zweite Mannschaft des TSV Landsberg (weiße Trikots) hat den Aufstiegs-Träumen von Fuchstal einen herben Dämpfer verpasst. Foto: Thomas Ernstberger

    Es passiert nicht alle Tage, dass man gegen seinen eigenen Verein spielt. Muriz Salemovic (37) hat dieses Fußball-Kunststück am Sonntag mal wieder geschafft: Als Spielertrainer des SV Fuchstal stand er gegen die Zweite des TSV Landsberg, wo er als 2. Abteilungsleiter gerade die Mannschaft für die neue Regionalliga-Saison zusammenstellt, im Kreisliga-Derby auf dem Platz. Eine ganze Reihe von Spielern des TSV hatte er als U19- und U17-Coach sogar noch selbst trainiert.

    Für seine „Füchse“, bei denen Routinier Christian Waldhoer (39) wieder als Libero auflief, gab’s bei sommerlichen Temperaturen und auf beinhartem Boden nichts zu holen. Schon nach Minuten führte der TSV per Doppelschlag durch Fabi Schneiders nach einer Ecke (3.) und Benedikt Oppenrieder mit einer feinen Einzelleistung (8.) mit 2:0. Und das mit einer Mannschaft ohne Leihgaben aus der Ersten (Aufstiegsfeier auf Mallorca) und mit fünf Mann, die tags zuvor schon in der U19 beim 4:1 in Garching gespielt hatten.

    Fuchstal bestimmt das Spiel, trifft aber nicht

    Danach war Fuchstal über weite Strecken spielbestimmend, aber der Ball wollte trotz prima Chancen nicht in den Kasten. „Da ging’s uns wie gegen Unterpfaffenhofen, wir konnten einfach kein Tor schießen“, so Salemovic. Als Levin Nuhanovic nach einer weiteren Drangphase der Gastgeber aus dem Nichts nach einem Einwurf das 3:0 erzielte (63.) war die Partie entschieden. Salemovic: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen und mit der Leistung nicht unzufrieden sein. Wir haben gerade nach dem schnellen 0:2 richtig guten Fußball gespielt.“ Trotz der Heimniederlage schreibt der Coach den Aufstieg noch lange nicht ab: „Solange er rechnerisch möglich ist, glaube ich daran.“

    Kollege Mike Echter (37), der noch unter den Folgen eines AH-Einsatzes litt: „Unter den Voraussetzungen bin ich sehr zufrieden. Man merkt jetzt, dass wir im Winter gut gearbeitet haben.“ Seine junge, talentierte Mannschaft dürfte mit nunmehr 33 Punkten (acht vor einem Relegationsplatz) bei vier noch ausstehenden Partien mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

    Jahn Landsberg bereitet sich schon auf die neue Saison vor

    Für die FT Jahn Landsberg gab es gegen Aich eine 0:2-Niederlage, dabei musste Trainer Stefan Neumann aufgrund des kleinen Kaders wieder selbst ran. „Wir hatten fünf Spieler im Team, die zuvor schon bei der Zweiten gespielt haben“, so Neumann. Dennoch sei es keine Entschuldigung für die diesmal eher schwache Leistung. Jetzt gelte es, sich auf die neue Saison in der Kreisklasse zu konzentrieren.

    Jahn Landsberg - Aich 0:3; 0:1 Milde (16.), 0:2 Wesinger (34.), 0:3 Milde (84.).

    Fuchstal - TSV Landsberg II 0:3; 0:1 Schneiders (4.), 0:2 B. Oppenrieder (8.), 0:3 Nuhanovic (63.).

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