Der VfL Kaufering hat die erste Runde in der Relegation zur Landesliga überstanden: Nach dem 2:1-Sieg gegen Ehekirchen im Hinspiel zu Hause reichte der Mannschaft von Trainer Alex Wagner ein torloses Unentschieden am Samstagnachmittag im Rückspiel. Allerdings müssen die Kauferinger nach einer aus Wagners Sicht unverständlichen Roten Karte in der nächsten Runde auf Keeper und Kapitän Michael Wölfl verzichten. Das Spiel bedeutete zudem eine Premiere für den Kauferinger Erfolgs-Coach.
Der Weg, den der VfL Kaufering in dieser Saison in der Bezirksliga zurückgelegt hat, ist unglaublich: Von Platz acht aus arbeitete sich der VfL unter Alex Wagner auf den zweiten Platz – und steht kurz vor der Rückkehr in die Landesliga. „Noch ist nichts gewonnen, wir müssen uns jetzt gut erholen, um am Mittwoch zu Hause wieder vorlegen zu können“, ließ Wagner nach dem Spiel keine Euphorie aufkommen. Erstmals unter seiner Führung blieb sein Team ohne Torerfolg, doch das machte am Ende nichts aus.
Beiden Teams ist der Druck anzumerken
Von Beginn an wirkten beide Teams verkrampft, und es dauerte, ehe es zu den ersten Strafraumszenen kam. „Wir hatten einige Ausfälle zu verkraften, unter anderem fehlte Florian Bucher und Daniel Rimmer konnte erst in den letzten Minuten eingewechselt werden, auch Noel Simonek fehlte“, sagte Wagner. Beide Teams agierten viel mit langen Bällen, aber „wir haben nichts zugelassen“, so der Kauferinger Coach. Zwei, drei gute Chancen hatte der VfL vor allem nach Standards, doch Ehekirchen behielt die Lufthoheit.
Nächster Gegner der Kauferinger ist der VfR Neuburg
In der zweiten Halbzeit mussten die Gastgeber mehr investieren, doch die Kauferinger Abwehr stand sicher: „Wir haben als Mannschaft wieder sehr gut verteidigt“, freute sich Wagner. Die 74. Minute hätte zum Knackpunkt werden können: Michael Wölfl wurde mit Rot vom Platz geschickt. Wölfl war nach einem langen Ball aus dem Strafraum gekommen und mit einem Stürmer zusammengestoßen. „Aus meiner Sicht überzogen, es waren noch zwei Verteidiger da“, sagte Wagner. Damit erhielt Tobias Kaiser seine Chance. „Ich habe zu ihm vollstes Vertrauen, er hat es auch sehr gut gemacht“, sah Wagner darin kein Problem. Und Kaiser zahlte dieses Vertrauen zurück, hielt die Null fest.
Damit geht es für die Kauferinger am Mittwoch zu Hause weiter: gegen den VfR Neuburg/Donau. Der musste nach einem 4:1-Sieg gegen Niedersonthofen im Rückspiel ins Elfmeterschießen, setzte sich da aber dann durch. Das alles entscheidende Spiel findet dann am Samstag in Neuburg statt.
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