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Sportschießen: Kein perfektes Finale für die FSG Dießen in der 1. Bundesliga

Sportschießen

Kein perfektes Finale für die FSG Dießen in der 1. Bundesliga

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    Für die FSG Dießen war es ein Finale mit Hindernissen, doch am zweiten Wettkampftag lief alles gut.
    Für die FSG Dießen war es ein Finale mit Hindernissen, doch am zweiten Wettkampftag lief alles gut. Foto: Christian Rudnik

    Auf ein perfektes und spannendes Finale der 1. Bundesliga Luftgewehr hatte sich die FSG Dießen gefreut, doch es wurde ein Finale mit Hindernissen. In der Dießener Mehrzweckhalle kämpfte der Ausrichter mit technischen Problemen, doch das war nicht alles.

    So hatte es sich Dießens Schützenmeister Jakob Stainer nicht vorgestellt: Statt um 15 Uhr konnte der erste Wettkampf erst mit mehr als einer Stunde Verspätung gestartet werden. „Wir hatten keine Schussanzeige mehr“, sagte Stainer auf Nachfrage unserer Redaktion. Nicht nur, dass der Live-Ticker nicht funktionierte, auch in der Halle spielte das System verrückt. „Wir haben dann das Internet abgeschaltet“, so Stainer, schließlich konnte der Wettkampf starten. Doch das war nicht alles, denn Stainer wurde zudem ins Schützenheim gerufen: „Dort ist die Heizung geplatzt“, berichtete er und fügte mit Galgenhumor an: „Am Samstagabend den Notdienst rufen, das macht Freude.“

    Die Gegner haben Verständnis für die Verzögerung

    Immerhin geduldeten sich die Zuschauerinnen und Zuschauer, die Mehrzweckhalle war gut besucht. Und der Trainer von Der Bund München, Norbert Ettner, nahm die Dießener in Schutz. „So etwas kann überall passieren, wir kommen immer gerne nach Dießen, da es immer ein schöner Wettkampf ist.“ Ihm tat der Ausrichter leid, allerdings hatte Ettner auch gut reden, denn sein Team, dass den Wettkampftag gegen Kempten schließlich eröffnete, steckte die Verzögerung gut weg. „Wir haben einfach versucht, locker zu bleiben“, verriet Ettner - mit 5:0 setzte sich seine Mannschaft schließlich gegen den Vorletzten Kempten durch.

    Für die FSG Dießen lief es dann auch nicht nach Wunsch, obwohl die Gastgeber eine sehr gute Leistung ablieferten. Mit 2:3 musste sich die FSG den Gästen aus Saltendorf geschlagen geben. Dabei erzielte Shau Mane auf Position eins die Bestmarke von 400 Ringen, die auch nötig war, um sich gegen seinen Kontrahenten (397) durchzusetzen. Den zweiten Einzelpunkt holte Maximilian Ulbrich (396:391), der in allen vier Serien jeweils eine einzige Nun hinnehmen musste. Pech hatte Alisa Zirfaß: Ihren 2-Ringe-Rückstand hatte sie in der zweiten Serie ausgeglichen, kam in der dritten aber wieder einen zu kurz, das war am Ende die Entscheidung (394:395). Von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen musste Stephan Sanktjohanser (391:396), Nele Grimm fehlten am Ende drei Ringe (393:396), um vielleicht doch noch den entscheidenden Einzelpunkt zu machen.

    Im zweiten Wettkampf gibt es den Sieg für Dießen

    Im zweiten Wettkampf gegen Der Bund München lief alles wieder nach Zeitplan - und einem doch noch versöhnlichen Ende für die Gastgeber. Mit 3:2 setzte sich die FSG durch. Zum zweiten Mal erreichte Shahu Mane die Traumringzahl 400 und wies seinen Kontrahenten trotz dessen sehr guten 398 Ringen in die Schranken. Schon vor der letzten Serie war für Maximilian Ulbrich klar, dass er nicht mehr Sieger von Stand gehen würde: Den dreimal 100 Ringen seiner Gegnerin hatte er nichts entgegenzusetzen (386:398). Viel spannender war es bei Alisa Zirfaß, die erst in der letzten Serie einen Ring weniger erreichte und knapp unterlag (397:398).

    Dafür lohnte sich die Umstellung für Dießen: Nele Grimm übernahm Position vier von Stephan Sanktjohanser und setzte sich nach einem spannenden Wettkampf mit 393:392 Ringen durch. Den dritten Einzelpunkt steuerte Johannes Ulbrich bei, der auf Position fünf antrat. Vor der letzten Serie hatte er drei Ringe Vorsprung, die brachte er auch ins Ziel (394:391). Nach einem turbulenten Wochenende dann doch noch ein versöhnlicher Abschluss für die FSG.

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