Erlebnisreiche Wochen hat das Jahr für die Storchenfreunde in Schöffelding bislang geboten. Das dortige Nest gibt es seit fünf Jahren und dessen menschliche Beobachter sahen im Winter eigentlich einigen Sanierungsbedarf: „Die Zweige waren teilweise durchgefault, das ganze Nest hatte Schieflage“, berichtet Reinhard Lekar.
Daraufhin wurde die Untere Naturschutzbehörde informiert und gebeten, eine Nestreparatur in die Wege zu leiten. Doch der Zugang zum Nest auf dem Strommast ist schwierig, und so zogen sich die Vorbereitungen für eine Reparatur hin. Und bereits Anfang Februar waren beide Störche nach Schöffelding zurückgekehrt. Ein Termin zur Nestsanierung war erst am 18. März möglich, viel gemacht werden konnte jedoch nicht mehr. Es lagen bereits zwei Eier im Nest, und die Störche hatten mit dem Brutgeschäft begonnen. Als man sich mithilfe eines Kranwagens dem Nest näherte, kreiste ein Altstorch ununterbrochen über dem Nest, sodass von der beabsichtigten Montage eines neuen Holzfundaments abgesehen wurde, erzählt Lekar weiter.
Am 5. Mai wurde auch noch ein vierter Jungstorch in Schöffelding gesehen
Anschließend wurden noch weitere Eier gelegt. Die Brut verlief erfolgreich: Gut fünf Wochen später, am 24. April, wurden die ersten drei Jungstörche gesichtet, am 5. Mai auch noch ein vierter.
2026 könnte sich damit in die Folge erfolgreicher Storchen-Aufzuchtjahre in Schöffelding einreihen: Im ersten Jahr 2021 wurden drei Jungtiere groß, 2022 waren es zwei, 2023 und 2024 jeweils drei und im vergangenen Jahr sogar vier. (ger)
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