Mit überwiegend einstimmigen Beschlüssen und ohne weitere Diskussionen ist die erste Sitzung des neu formierten Bau- und Umweltausschusses des Dießener Gemeinderats verlaufen. Für etwas Farbe sorgten gegen Ende der Sitzung zwei Nachfragen der CSU-Fraktion zu Themen der Verkehrssicherheit.
Neben den bisherigen Mitgliedern des Ausschusses - Bürgermeisterin Sandra Perzul (Dießener Bürger), Alisa Schneider (Freie Wähler), Volker Bippus (Dießener Bürger), Marcus Noack (SPD) und Johannes Wernseher (CSU) - gehören nun auch die neu gewählten Gemeinderatsmitglieder Anni Sander und Kieran Smolka (beide Grüne) sowie Dominik Wimmer (CSU) dem Gremium an.
Der Bürgermeisterin liegen noch keine Anweisungen des Landratsamts vor
Wimmer erinnerte daran, dass sich der Bauausschuss im März mit einem großen Kriterienkatalog des Seniorenbeirats zur Verkehrssicherheit beschäftigt habe, der auch die Forderung nach Tempo 30 an den Einfallstraßen, insbesondere an der Landsberger Straße im Mündungsbereich zur Fritz-Winter-Straße beinhaltete. Diesbezüglich fragte Wimmer nach dem aktuellen Stand im Austausch mit dem Landratsamt. Wie Bürgermeisterin Perzul zusammenfasste, liegen noch keine konkreten Anweisungen der Behörde vor, allerdings sei nach Pfingsten ein Gespräch geplant.
Außerdem regte Wimmer an, sich unter dem Aspekt der Schulwegsicherheit mit dem gesamten Umgriff zwischen Carl-Orff-Schule und Mädchenrealschule zu befassen. Die Verkehrssituation dort sei angespannt, nicht zuletzt durch Büsche und Bäume, die die Sicht auf die Fußgängerampel an der Landsberger Straße beeinträchtigen und den Gehweg entlang der Straße in Richtung Westen verengen. „Es ereignen sich jeden Tag brenzlige Situationen“, betonte Wimmer.
Die Gemeinde werde nicht müde, Grundstücksbesitzer an den Rückschnitt von Gehölzen zu erinnern, die in den öffentlichen Raum hineinwachsen, betonte Perzul. Insbesondere entlang des Schulwegs sei dies von großer Bedeutung.
Johannes Wernseher berichtet von Verkehrsbehinderungen am Carl-Orff-Museum
Wimmers Fraktionskollege Johannes Wernseher schloss eine weitere Anfrage an: Beim Carl-Orff-Museum sei es in den vergangenen Wochen wiederholt zu Verkehrsbehinderungen durch parkende Fahrzeuge gekommen. Ihm sei zudem immer noch nicht klar, ob die 16 vorhandenen Stellplätze beim Museum für die dort stattfindende Nutzung ausreichen. Schließlich gehöre zum Museum nicht nur ein öffentliches Café, sondern auch ein großer Saal, „in dem Events mit bis zu 200 Personen stattfinden“.
Vom Landratsamt und von der Carl-Orff-Stiftung habe sie bezüglich der Parkplatzsituation beim Museum keine neuen Informationen erhalten. Ihr sei aber bekannt, dass sich die Stiftung um zusätzliche Parkplätze bemühe. Perzul kündigte an, diesbezüglich nachzufragen.
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