Die Leitung von Mercy Ships Deutschland zog auf der Jahresversammlung in Landsberg ein positives Fazit. Die Hilfsorganisation setzt bereits seit mehr als 45 Jahren Hospitalschiffe ein, um Menschen in den ärmsten Gebieten Subsahara-Afrikas medizinische Hilfe zu ermöglichen.
Das Deutschlandbüro der internationalen Hilfsorganisation ist seit 2017 fest in Landsberg verwurzelt. Für die Versammlung öffnete das ebenfalls dort ansässige Unternehmen Veit GmbH laut einer Pressemitteilung seine Türen, um die Mitglieder von Mercy Ships zu empfangen. Die Leitung des Vereins, Angelika Nieder, sowie die Vorstandsvorsitzende Cornelia Veit präsentierten einen Rückblick auf die Hilfseinsätze der Organisation in Afrika.
4554 Patienten kann durch spendenfinanzierte Operationen geholfen werden
Im Jahr 2025 erhielten insgesamt 4.554 Patienten direkte medizinische Hilfe durch spendenfinanzierte Operationen. Die beiden Hospitalschiffe der Organisation waren in Sierra Leone und Madagaskar im Einsatz. Durch wachsende Bildungsprogramme und regionale Kooperationen werden lokale Fachkräfte gezielt geschult, um die Gesundheitssysteme in Afrika langfristig von innen heraus zu stärken. So konnten vergangenes Jahr 1061 medizinische Fachkräfte aus 18 afrikanischen Ländern an Fortbildungsprogrammen der Organisation teilnehmen.
Das Spendenvolumen in Deutschland erreichte mit 4,88 Millionen Euro einen neuen Höchststand. Besonders hervorzuheben ist die Treue der Landsberger Bürgerinnen und Bürger, heißt es in der Pressemitteilung. Als Beleg für einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Mitteln trage der Verein seit 2001 das Spendenzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA).
Freude über die hohe Spendenbereitschaft
„Es erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit, dass wir so vielen notleidenden Menschen in Afrika ganz praktisch helfen konnten. Durch unser medizinisches Angebot ermöglichen wir den Menschen eine völlig neue Zukunftsperspektive. Die äußerst großzügige Spendenbereitschaft im vergangenen Jahr zeigt eine außergewöhnliche Solidarität in unserem Land“, sagte Angelika Nieder. (AZ)
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