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Windach/Finning: Wärmeplanung: So alt sind die Heizungen in Windach, Eresing und Finning

Windach/Finning

Wärmeplanung: So alt sind die Heizungen in Windach, Eresing und Finning

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    Etwas über 20 Jahre alt sind in der Verwaltungsgemeinschaft Windach die vorhandenen Heizungen.
    Etwas über 20 Jahre alt sind in der Verwaltungsgemeinschaft Windach die vorhandenen Heizungen. Foto: Zenturio1st/Marius Holler (Archiv)

    Mithilfe der Kommunalen Wärmeplanung (KW) soll die Wärmeversorgung in einer Stadt oder Gemeinde klimaneutral in der Zukunft ausgestaltet werden. Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Windach - sie betreibt die KW der drei VG-Gemeinden

    Die Bestandsanalyse sei abgeschlossen, die Ergebnisse der Potenzialanalyse, bei der Wärmepotenziale in den Orten ermittelt werden, sollen Ende 2024 präsentiert werden. Inzwischen wurde anhand von Kaminkehrerdaten das Alter der Heizungen ermittelt. Dieses betrage im Durchschnitt in Windach 21,7 Jahre, in Eresing 20,9 und in Finning 19,6 und sei demnach relativ hoch, so Gehr.

    Wegen der Autobahn: Der Verkehr verschlingt im Raum Windach die meiste Energie

    In Erfahrung gebracht wurde zudem der gesamte Energiebedarf der VG, unter anderem mithilfe von Daten der Strom- und Gasnetzbetreiber. Demnach entfällt ein sehr großer Anteil auf den Verkehr (48,7 Prozent), was der A96, die durch das VG-Gebiet geht, geschuldet sei, sagte Gehr. 33,6 Prozent machen private Haushalte aus, 10,9 Prozent Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (GHD). Für die Industrie wurden sechs Prozent errechnet, für kommunale Einrichtungen 0,8 Prozent.

    Betrachtet man nur den Wärmeverbrauch, liegen die privaten Verbraucher mit 76,4 Prozent mit großem Abstand an der Spitze, gefolgt von GHD mit 13,9 Prozent, der Industrie mit 8,1 Prozent und den Kommunen mit 1,6 Prozent. Auffällig sei dabei der hohe Anteil an Biomasse. Dazu trägt die Hackschnitzelheizung im Eresinger Gewerbegebiet ebenso bei wie die vielen Haushalte, die mit Pellets, Scheit- oder Kaminholz heizen. 

    Gehr präsentierte auch das kürzlich erstellte Wärmekataster für die drei Gemeinden, wozu einige Finninger Gemeinderäte noch Anregungen für Nachbesserungen gaben. Auf Nachfrage sagte Gehr, das Alter der Heizungen liege straßengenau vor, jedoch nicht differenziert nach Heizungstypen. Wärmebedarfsdaten je Haus gäbe es nicht. Zweck der Nachfragen war, ob festzustellen sei, in welchen Ortsgebieten die ältesten

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