Die Malerinnen Angelika Lahner und Katharina Schellenberger sind mit Preisen ausgezeichnet worden. Lahner mit dem Publikumspreis der Mitglieder-Ausstellung des Kunstvereins Bad Wörishofen; Schellenberger mit dem oberbayerischen Kunstförderpreis SeelenART.
Wie Angelika Lahner unserer Redaktion mitteilt, wurde ihr Werk „Silent Garden“ im Rahmen der Finissage des Kunstvereins Bad Wörishofen mit einem der drei Publikumspreise ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung bedeutet mir besonders viel, da sie direkt durch die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung vergeben wurde.“ Das Werk sei Teil ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur und inneren Räumen, die sich in ihrer Arbeit widerspiegelt. „Ich freue mich sehr über diese Anerkennung und die Möglichkeit, meine Kunst einem breiten Publikum näherzubringen“, schreibt sie.
500 Besucher bei der Ausstellung des Kunstvereins Bad Wörishofen
Die Mitglieder-Ausstellung des Kunstvereins Bad Wörishofen faszinierte über 500 Besucherinnen und Besucher mit einem breiten Kaleidoskop der künstlerischen Möglichkeiten von Bildern in Öl, Acryl oder Mixed Media, Gezeichnetem, Fotos oder Collagen, von Holz- oder Steinskulpturen, von Installationen und Bronzen. Zum Abschluss der Ausstellung wurden die Preisträger der von den Besuchern gewählten Publikumspreise (jeweils mit 200 Euro dotiert und vom Kunstverein vergeben) bekannt gegeben. Neben Angelika Lahner gewannen Ute Wild (Schondorf) mit ihrem Bild „Lebensquelle“ und Markus Brinker (Ustersbach) mit seiner Holzskulptur „Porträt mit Mütze“.
Der frei schaffenden Künstlerin Katharina Schellenberger, die in München und Landsberg lebt und arbeitet, wurde vor wenigen Tagen den oberbayerischen Kunstförderpreis SeelenART unter der Schirmherrschaft des Kabarettisten Gerhard Polt verliehen. Die Auszeichnung wird im zweijährigen Turnus vom kbo-Sozialpsychiatrischen Zentrum in Kooperation mit dem Bezirk Oberbayern vergeben. Er soll künstlerische Ausdrucksformen im Kontext seelischer Gesundheit stärken und die Teilhabe am kulturellen Leben fördern. Aus 629 Bewerbungen war Katharina Schellenberger mit drei Werken für den Förderpreis nominiert gewesen. Die Ausstellung der Preisträgerinnen und Preisträger in der Galerie des Bezirks Oberbayern läuft vom 9. Juli bis zum 2. September.
Bis Mitte März war in der Zedergalerie Schellenbergers Ausstellung „Übergang“ zu sehen. Die aus Schweinfurt stammende Künstlerin hat seit 2009 ein Atelier in Landsberg. In der Ausstellung „Übergang“ zeige sie Werke aus ihren beiden Serien „Innenleben“ und „Transluzenz“ auf Leinwand und Pergamentpapier. Außerdem waren kleine Assemblagen und Installationen zu sehen. (AZ)
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