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Bad Wörishofen: Thermen-Investor Josef Wund (79) stirbt bei Flugzeugabsturz

Bad Wörishofen

Thermen-Investor Josef Wund (79) stirbt bei Flugzeugabsturz

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    Drei Menschen kamen bei dem Flugzeugabsturz ums Leben.
    Drei Menschen kamen bei dem Flugzeugabsturz ums Leben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

    Der Investor der Therme, Josef Wund, ist am Donnerstagabend bei einem Flugzeugabsturz im Landkreis Ravensburg ums Leben gekommen. Das bestätigte der Vorstand der nach ihm benannten Stiftung, Christoph Palm, am Freitag. "Wir sind alle traurig und geschockt", sagte er am Freitag in Stuttgart. "Ziel der Stiftung ist es, das beachtliche Lebenswerk von Josef Wund fortzuführen. Die Familie hat uns gebeten, erstmal der Trauer ihren Raum zu lassen." Josef Wund wurde vor wenigen Tagen 79 Jahre alt.

    Auch die Stadt Bad Vilbel im hessischen Wetteraukreis zeigte sich am Freitag erschüttert. Josef Wund habe sich in der vergangenen Zeit häufig in Bad Vilbel aufgehalten, weil sein Unternehmen dort ein großes Freizeitbad bauen wolle, sagte ein Sprecher der Kommune. Die Baugenehmigung sei erteilt und das Projekt in der finalen Phase. Nach früheren Angaben der Unternehmensgruppe Wund geht es in Bad Vilbel um Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro.

    Das Kleinflugzeug war am Donnerstag in Egelsbach bei Offenbach gestartet und nahe Ravensburg in einen Wald gestürzt. Drei Menschen kamen ums Leben.

    Josef Wund bei Flugzeugabsturz getötet: Ursache noch unklar

    Die in Egelsbach (Landkreis Offenbach) gestartete Cessna war am Donnerstagabend in einen schwer zugänglichen Wald nahe Ravensburg in Baden-Württemberg gestürzt, die Polizei entdeckte danach drei Tote. In der Nacht auf Freitag waren die Ermittlungen nach Angaben der Beamten wegen widriger Witterungsbedingungen ins Stocken geraten. Der Wind habe stark geweht, und es habe geschneit, sagte ein Sprecher. „Inzwischen sind die Maßnahmen aber wieder angelaufen.“

    Das Flugzeug war bei Ravensburg in einen Wald gestürzt.
    Das Flugzeug war bei Ravensburg in einen Wald gestürzt. Foto: Pöppel

    Die in Hessen gestartete Cessna war am Donnerstagabend gegen 18.15 Uhr in einem nur schwer zugänglichen Waldstück bei Waldburg verunglückt. Die Ursache für den Absturz war am Freitagvormittag noch unklar. "Dazu können wir noch gar nichts sagen", sagte der Sprecher.

    Bei den Opfern des Absturzes handelt es sich neben Josef Wund um den 45 Jahre alten Piloten aus dem österreichischen Vorarlberg und einen 49-Jährigen aus Wien, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte. Ob der 49-Jährige der Co-Pilot oder ebenfalls ein Passagier war, sei noch nicht bekannt. Das Luftfahrt-Portal Austrian Aviation Net berichtete am Freitag, unter den Opfern sei auch der Chef eines österreichischen Lufttaxi-Unternehmens. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht. Die drei Opfer seien trotz starken Schneefalls noch in der Nacht geborgen worden.

    Wetter könnte bei dem Absturz eine Rolle gespielt haben

    Ob das Wetter möglicherweise eine Rolle bei dem Flugzeugabsturz gespielt hat, sei Gegenstand der Ermittlungen, sagte ein Sprecher der Flugunfalluntersuchung. Das österreichische Luftfahrt-Portal Austrian Aviation Net berichtete, es habe ersten Informationen zufolge Hinweise auf Eisbildung auf den Tragflächen geben. Ob diese jedoch die Unfallursache gewesen sei, sei nicht sicher. Die Polizei konnte das zunächst nicht bestätigen.  AZ

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