Kammlach Welchen Kurs die Gemeinde Kammlach in der Zukunft einschlägt und was sie im vergangenen Jahr bereits erreicht hat, darüber informierte Bürgermeister Josef Steidele die rund 60 Zuhörer in der jüngsten Bürgerversammlung in Unterkammlach. Rück- wie Ausblick fielen dabei gleichermaßen positiv aus.
„Ich schätze unsere Situation mit Note 2, also gut, ein“, sagte er. „Insgesamt werden wir mit den Finanzmitteln sparsam umgehen, aber keinesfalls den Hahn zudrehen.“ Seiner Einschätzung nach hat Kammlach „das Zeug, in eine gute Zukunft zu gehen und diese zu gestalten“.
Dazu bedarf es allerdings auch der Bürger. Im Unterpunkt „Sauberkeit und Ordnung“, einem von insgesamt 20, zeigte er sich „im Großen und Ganzen zufrieden“. Es gebe aber Bereich, für die sich niemand zuständig fühle. „Dabei könnten wir gemeinsam viel für die Schönheit und Sicherheit unseres Ortes tun – ohne großen finanziellen Aufwand.“ Als Beispiele nannte er das Freischneiden von Gartenzäunen und zugewachsenen Wegen sowie die Sauberkeit der Gehwege.
Eine gemeinsame Aktion ist auch in Sachen Wald- und Wirtschaftswege geplant. Zumindest ein Teil davon soll zusammen mit den Landwirten wieder auf Vordermann gebracht werden. „Vielleicht dürfen wir irgendwann auch mal die Biogasanlagenbetreiber finanziell mit ins Boot nehmen“, hofft Steidele.
Oberste Priorität wies er der Wasserversorgung zu: Es werde immer noch über das Wasserschutzgebiet rings um den Tiefbrunnen in Oberkammlach verhandelt, der mit dem bisherigen Schutzgebiet noch bis 2014 betrieben werden darf. Die Bauarbeiten für die Wasserversorgung in Wideregg sollen bereits Ende des Jahres ausgeschrieben werden.
Sobald die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen sind, sollen die Bürger über den weiteren Ablauf informiert werden. (baus)