1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Das "Kleine Schwarze" hatte den großen Auftritt

27.09.2010

Das "Kleine Schwarze" hatte den großen Auftritt

Bad Wörishofen Das "Kleine Schwarze" wurde erstmals populär, als Coco Chanel 1926 in der Zeitschrift Vogue ein Foto eines kurzen schwarzen Kleides mit dem Kommentar "Das schlichte Kleid wird eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden" veröffentlichte. Designer Karl Lagerfeld äußert im Buch "Das kleine Schwarze" von Amy Holman Edelman allerdings Zweifel an der eigentlichen Urheberschaft Chanels: "Kleine schwarze Kleider tauchten zum ersten Mal zwischen 1918 und 1920 auf, und ich habe das Gefühl, dass sie auf die Trauerkleidung im Ersten Weltkrieg zurückgehen. Gibt es bezüglich des Urheberrechts also Differenzen, so stimmen alle überein, dass die Beliebtheit des Kleides ihren Höhepunkt in den 1950er Jahren erreichte, als prominente Trägerinnen wie Audrey Hepburn es populär machten.

Das "Kleine Schwarze" wird auch heute wieder gerne getragen, wie die Damen beim "Festival der Nationen" unterstrichen. Der Schnitt ist immer klassisch-elegant, so zu jedem Anlass passend.

Meist endet das "Kleine Schwarze" kurz über dem Knie, doch gehen die Spitzen schon auch Mal bis zum Knöchel. Die Stoffe variierten von Seide über Viskose bis hin zu echten Straußenfedern auf dem Rock.

Ob enges Etuikleid oder lieber mit Petticoat, die Bandbreite der Schnitte ist groß. Meist braucht es beim "Kleinen Schwarzen" kaum Accessoires, höchstens eine Longkette und der gelungene Auftritt ist der Trägerin gewiss. Und noch ein Vorteil des Kleinen Schwarzen: es steht jeder Frau, egal ob Jung oder Alt. (ara)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren