Seit einigen Tagen kursiert das Gerücht, das Mindelheimer Bauunternehmen Riebel könnte verkauft werden. Für die Tiefbausparte interessiere sich demnach das Memminger Unternehmen Kutter, für die Hochbausparte die Stuttgarter Firma Züblin. Auf Nachfrage unserer Redaktion hielten sich die Unternehmen zwar sehr bedeckt, dementieren die Nachricht aber auch nicht.
Der Pressesprecher von Riebel, Horst Sonnenmoser, sagt: „Wir können momentan gar nichts sagen“, und verweist auf eine Pressemitteilung, die in näherer Zukunft veröffentlicht werden soll.
Peter Groll, bei Kutter zuständig für die Sparte Tiefbau, bestätigt immerhin, dass derzeit mit Riebel verhandelt werde. Genaueres will aber auch er frühestens in einer Woche sagen. Ob Kutter tatsächlich nur an der Tiefbausparte oder am kompletten Riebel-Konzern interessiert ist, lässt er offen. „Es geht um Verschiedenes“, sagt er. Noch bedeckter hält man sich bei Züblin. „Wir geben zu dem Thema keine Stellungnahme ab“, heißt es dort.