Bayern und Mecklenburg-Vorpommern setzen in diesem Jahr auf den Gesundheitstourismus. Beim gemeinsamen Saisonauftakt der beiden touristischen Schwergewichte der Bundesrepublik präsentierten Vertreter beider Länder in Bad Wörishofen ihre „Gesundheitsschätze“, wie sie es nannten. In Bayern liegt der Schwerpunkt dabei auf den Heilbädern und Kurorten, deren Angebot ausführtlich vorstellt wurde. Wirtschaftsstaatsekretärin Katja Hessel pries die neue Kampagne "Gesundes Bayern" an, die einen "Gesundheitsfinder" im Internet beinhaltet. In Hessel hat Klaus Holetschek, der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäderverbandes, augenscheinlich eine starke Verbündete gefungen. Öffentlichkeitswirksam machte Holetschek, der auch Bürgermeister von Bad Wörishofen ist, die Politikerin gleich zum Ehrenkurgast seiner Stadt, Goldene Kurkarte inklusive.
Ein Gala-Abend am Freitagabend bot den Rahmen für die Verleihung des Bayerischen Innovationspreises im Tourismus, dotiert mit einem 30 000 Euro schweren Marketingpaket. Die Auszeichnung ging nach Bad Feilnbach (Oberbayern). Die Jury würdigte die Aktion „Kulinarisches Kino im Wirtshaus“. Im täglichen Wechsel zeigen Gasthäuser dort Filme und servieren dazu ein dreigängiges Menü. „Das ist die Rückbesinnung darauf, was Wirtshäuser in Bayern immer waren: Gemeinschaftsräume einer lebendigen Dorfkultur“, lobte Katja Hessel.