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Verkehr: Bahnunterführung wird konkret

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Bahnunterführung wird konkret

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    Unterführung statt Warterei an der Schranke: Lokale Politiker haben große Pläne für den Bahnübergang an der alten B 18 bei Bad Wörishofen. Seit etwa einem Jahr wird an der Idee gearbeitet, nun wird es erstmals konkret.
    Unterführung statt Warterei an der Schranke: Lokale Politiker haben große Pläne für den Bahnübergang an der alten B 18 bei Bad Wörishofen. Seit etwa einem Jahr wird an der Idee gearbeitet, nun wird es erstmals konkret. Foto: Markus Heinrich

    Seit etwa einem Jahr wird über eine Unterführung für den Bahnübergang auf der alten B 18 bei Bad Wörishofen nachgedacht. Nun gibt es erste Fortschritte. Der Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) berichtete am Freitag über Post aus München. Bayerns Innenminister Joachim Hermann (CSU) habe erstmals konkrete Planungsschritte genannt, so Stracke.

    Die sogenannte Höhenfreimachung für den Bahnübergang soll nach dem Willen Strackes und des Staatssekretärs Franz-Josef Pschierer (CSU) im Zuge der Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Memmingen-Lindau erfolgen. Die Befürworter halten die Unterführung für die „beste und sinnvollste Alternative zur Nachrüstung des bereits vorhandenen Bahnübergangs“, sagt Stracke.

    Die Dringlichkeit des Projekts bestätigte Minister Herrmann nun in einem Brief an Pschierer und Stracke. Mit dem Ausbau und der Elektrifizierung der Bahnstrecke sowie dem Fahrplanwechsel 2020 solle auch der Bahnübergang auf der Nebenstrecke Türkheim/Bad Wörishofen modernisiert werden. „Dies setzt für die Höhenfreimachung einen engen Zeitrahmen“, erklären Stracke und Pschierer. Deshalb begrüße er es sehr, dass das Projekt, unabhängig vom aktuell laufenden Planfeststellungsverfahren, als eigenständige Eisenbahnkreuzungsmaßnahme durch das Staatliche Bauamt Kempten betrieben werde. Dies beschleunigt das Verfahren, nach Ansicht Strackes. „Zwischen der DB Netz AG und dem Staatlichen Bauamt wird dafür eine Planungsvereinbarung abgeschlossen, in der für die Höhenfreimachung auch schon die Eisenbahnüberführung als weiter zu verfolgende Variante enthalten ist“, berichtet der Abgeordnete.

    Derzeit werde durch das Bauamt die Genehmigungs- und Ausführungsplanung für die Bahnübergangsbeseitigung vorangetrieben. Wie Minister Herrmann mitteilt, ist vorgesehen, dass noch in diesem Jahr das Planfeststellungsverfahren bei der Regierung von Schwaben beantragt werde. Wenn bis Frühjahr 2019 bestandskräftiges Baurecht vorliegt, kann die Maßnahme rechtzeitig bis Ende 2020 baulich umgesetzt werden. „Die Planungen und Abstimmungen für die Bahnübergangsbeseitigung schreiten voran, alle Beteiligten ziehen an einem Strang“, so Stracke und Pschierer. Beide hoffen nun auf einen positiven Ausgang der anstehenden Rechtsverfahren und den damit verbundenen Grundstücksverhandlungen. Die Kosten für das Projekt belaufen sich nach Schätzungen auf rund 2,6 Millionen Euro, teilen Stracke und Pschierer mit. Die Unterführung, für die sich Stracke und Pschierer seit einem Jahr einsetzen, soll auf Höhe der Firma Finsterwalder entstehen. (m.he/ mz)

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