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Streit um Flüchtlingsunterkünfte im Unterallgäu beschäftigt den Innenminister

Unterallgäu

Innenminister macht Streit um Flüchtlingsunterkünfte im Unterallgäu zur Chefsache

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    Die Notunkünfte in Mindelheim und Bad Wörishofen sollen aufgelöst werden. Jene in Mindelheim im November dieses Jahres, für die Notunterkunft in Bad Wörishofen gibt es noch keinen Termin.
    Die Notunkünfte in Mindelheim und Bad Wörishofen sollen aufgelöst werden. Jene in Mindelheim im November dieses Jahres, für die Notunterkunft in Bad Wörishofen gibt es noch keinen Termin. Foto: Sylvia Rustler/Landratsamt Unterallgäu, Ralf Lienert, Alexander Kaya (Archivbilder)

    Erst vor wenigen Wochen hatte die Regierung von Schwaben im Unterallgäu zwei neue Flüchtlingsunterkünfte genehmigt: Eine sollte am Gänsberg in Babenhausen entstehen, die andere in Egg an der Günz. Dann aber verkündete Babenhausens Bürgermeister Otto Göppel nach einem Gespräch mit Regierungspräsidentin Barbara Schretter, ihrer Stellvertreterin Sabine Beck und dem Memminger CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek die überraschende Wende: Nach einer Bestandsaufnahme der freien Plätze sieht die Regierung von Schwaben plötzlich keinen Bedarf für weitere Unterkünfte. Das sorgt nicht nur im Unterallgäu für Zündstoff: Innenminister Joachim Herrmann hat die Angelegenheit am Mittwoch offenbar zur Chefsache erklärt.

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