Dass der größte Kneippstädter Ortsteil, die Gartenstadt mit ca. 3500 Einwohnern mehr oder weniger zur einer Schlaf- und Wohnstadt ohne eigene Identität geworden ist, dürfte bekannt sein. Eine geringe Hoffnung auf mehr Leben und vor allem Einkaufsmöglichkeiten bestand (oder besteht vielleicht durch die Aussage von Daniel Pflügl im Wahlkampf) wohl durch die Diskussion um einen zumindest kleinen Supermarkt hier. Pflügl hatte bei der Podiumsdiskussion unserer Redaktion einen potenziellen Investor ins Spiel gebracht. Manche hatten wohl auch gedacht, dass auf dem ehemaligen Schwermer-Gelände etwas entstehen könnte, doch da wurden Wohnungen und Häuser gebaut. Erich Zuber, das historische Gewissen der Gartenstadt, weiß, dass die Situation in den frühen Jahren der „Siedlung“, wie der Stadtteil damals meist etwas abwertend genannt wurde, noch ganz anders war.
Bad Wörishofen
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