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Soldatenfriedhof geschändet: Letzte Ruhestätte auch von Männern aus Bad Wörishofen

Bad Wörishofen

Skandal um Friedhofsschändung: Namenstafeln gefallener Soldaten aus Bad Wörishofen gestohlen

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    Mit Gewalt brachen Unbekannte die Metallplatten aus den Gräbern, wohl in der Hoffnung auf wertvolles Material.
    Mit Gewalt brachen Unbekannte die Metallplatten aus den Gräbern, wohl in der Hoffnung auf wertvolles Material. Foto: Bastien Ledieu

    Eine Straftat im Norden Frankreichs betrifft auch die Ortsteile Bad Wörishofen. In der Nähe von Arras haben Diebe auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurant-Blangy 25 Metallplatten mit den Namen im Ersten Weltkrieg gefallener deutscher Soldaten gestohlen. Es handelt sich dort um ein Gemeinschaftsgrab für 25.000 Tote plus 7000 Einzelgräber. Diese Zahlen allein zeigen schon auf, welche Schrecken auch dieser Weltkrieg verursacht hat. Denn dies ist ja nur einer von vielen Soldatenfriedhöfen, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bis heute pflegt.

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