Das Mehrgenerationenhaus zieht aus dem Kloster aus. Wo liegt der neue Standort und warum haben Sie gerade diesen ausgesucht?
Wir ziehen um ins sogenannte „Münchner Haus“ in der Fidel-Kreuzer-Straße, können also unseren Wirkungskreis im Bad Wörishofer Innenstadtbereich beibehalten. Aufmerksam gemacht hat uns der Mann meiner Stellvertreterin Angelina Bauer im MGH-Trägerverein, der das Mietangebot im Internet gesehen hatte. Es schien uns interessant, wir besichtigten es schnell und wägten ab. Die ausreichend großen, lichtdurchfluteten Räume rückten so manche Bedenken in den Hintergrund. Am Schluss steht ein einstimmiger Beschluss des Trägervereins, den Neuanfang zu wagen.
Wie lange hat die Suche jetzt ungefähr gedauert und was war die größte Hürde dabei?
Die Gerüchte rund um einen Verkauf des Klosters wurden immer lauter. Die ehemalige Kurdirektorin hatte mir aber bereits kurz nach Beginn meiner MGH-Tätigkeiten vor vier Jahren Pläne gezeigt, dass sich das Kneippmuseum inklusive unserer Räumlichkeiten vergrößern will. Hinzu kam noch, dass wir bei unserem derzeitigen Raumangebot im Kloster immer mehr an Grenzen stießen. Wir fingen an, uns umzuschauen, prüften zuerst auch Möglichkeiten, in Liegenschaften der Stadt oder der Kurverwaltung, wie zum Beispiel im Gugger, unterzukommen. Wir besichtigten aber auch leer stehende Geschäfte, zudem boten uns sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche Räume an. Die größte Hürde war, rund 200 Quadratmeter in der Innenstadt zu einem bezahlbaren Mietpreis ohne größere Renovierungskosten zu bekommen. Auch mussten unsere MGH-Förderrichtlinien eingehalten werden. So schlugen viele Türen zu, doch andere öffneten sich auch wieder.
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