Die Polizei ermittelt weiter im Fall eines 33-Jährigen, der am Karfreitag im Bereich des Weilers Kunzach bei Bedernau tot aufgefunden worden ist. Sie geht davon aus, dass der 33 Jahre alte Mann getötet worden ist. Für die Ermittlungen zu dem mutmaßlichen Tötungsdelikt wurde deshalb die Sonderkommission „Soko Waldrand“ eingerichtet.
Tötungsdelikt vermutet: Tatverdächtiger ist nicht in U-Haft
Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde Polizeiangaben zufolge am Freitag, 10. April, das landwirtschaftliche Anwesen einer 50-jährigen tatverdächtigen Person durchsucht. Bei den Maßnahmen seien auch Spezialkräfte im Einsatz gewesen. Sie wurden unterstützt von Kräften der Bereitschaftspolizei sowie Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, heißt es im Pressebericht. Von einer Festnahme ist darin nicht die Rede. Am Montag bestätigt Oberkommissar Alexander Heubuch von der Pressestelle des Präsidiums in Kempten: „Der Tatverdächtige befindet sich nicht in Untersuchungshaft.“ Weitere Details nennt der Polizeisprecher nicht.
Ob und wann es neue Informationen zu dem Fall gibt, bleibt unklar. Die Polizei ist mit der Staatsanwaltschaft in enger Abstimmung. Die Hintergründe der Tat sowie der Tathergang seien Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen unter Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen. Die Polizei weist ausdrücklich auf die Unschuldsvermutung hin, die bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt.
Zeugen gesucht: Wer hat rund um den Weiler Kunzach etwas gesehen?
Sie sucht Hinweise: Zeugen, die zwischen dem 31. März und dem 3. April im Bereich des Weilers Kunzach verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Memmingen unter der Telefonnummer 08331/100-0 zu melden.
Das THW leuchtete das Anwesen bei Bedernau für die „Tatortarbeit“ aus
Bis in die späte Nacht hatten am Karfreitag laut Polizei die „umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen und die Tatortarbeit“ auf dem Anwesen bei Bedernau angedauert, auf dem der 33-Jährige entdeckt worden war. Um die Einsatzstelle dafür entsprechend auszuleuchten, waren Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) vor Ort.
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