Vielerorts wehren sich die Menschen gegen die Aufstellung von Mobilfunkmasten – nicht so in Tiefenried. Im Gegenteil: Seit Jahren wollen die Bürgerinnen und Bürger des Kirchheimer Ortsteils nicht mehr im Funkloch leben, und für ein funktionierendes Mobilfunknetz braucht es eben einen Mast. Bislang blieben jedoch alle Bemühungen in diese Richtung erfolglos, doch nun ist Netz in Sicht.
Seit Jahren sucht Kirchheim einen Anbieter
Laut Kirchheims Bürgermeisterin Susanne Fischer versuche man seit vielen Jahren über viele verschiedene Kanäle, einen Versorger für Tiefenried zu finden. Doch bislang blieb der Wunsch der Tiefenrieder, der regelmäßig bei Bürgerversammlungen geäußert wurde, unerfüllt. Nun hat die Marktgemeinde einen Vermittler kontaktiert, der offenbar in seinem Wirken erfolgreich war.
Der Mann hatte mehrere optionale Standorte, die die Gemeinde ihm vorgelegt hatte, geprüft und darüber hinaus einen Kontakt mit Telefonica (02) hergestellt. Dabei sei ein akzeptabler Standort gefunden worden, erklärt die Kirchheimer Bürgermeisterin. Die Nachbarn seien einverstanden und der Vertrag mit dem Grundstücksbesitzer unterzeichnet, sagt Susanne Fischer.
2027 soll der Mobilfunkmast für Tiefenried gebaut werden
Nun geht es an die Anträge und Genehmigungen für die Aufstellung des Mobilfunkmasts. Fischer geht davon aus, dass der Mobilfunkmast Ende 2027 gebaut werden kann. Bis dahin müssen die Tiefenrieder noch im Funkloch ausharren.
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