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Erst 16 Jahre alt: Drei junge Allgäuer werden in München zu Lebensrettern

Großes Lob der Feuerwehr

Drei junge Allgäuer werden in München zu Lebensrettern

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    Drei junge Allgäuer reanimierten in München einen Mann auf offener Straße.
    Drei junge Allgäuer reanimierten in München einen Mann auf offener Straße. Foto: Feuerwehr München

    Der vorbildliche Einsatz von drei 16-Jährigen aus dem Allgäu hat am Mittwoch (3. Juni) einem Mann, der in München auf offener Straße reanimiert werden musste, das Leben gerettet.

    Wie die Feuerwehr München mitteilte, hatten die jungen Allgäuer Alexander, Levin und Lucas ihre Pfingstferien für einen Ausflug nach München genutzt. Gegen Mittag beobachteten sie in der Innenstadt einen älteren Herrn, der unvermittelt zusammensackte und regungslos auf dem Boden liegenblieb.

    Drei junge Allgäuer werden in München zu Lebensrettern

    Die Jugendlichen agierten nach Angaben der Feuerwehr „ohne Hemmungen zu zeigen“ und wendeten ihr Wissen ein, das sie erst zwei Wochen zuvor in einem Erst-Hilfe-Kurs für den Führerschein erlernt hatten.

    Während einer der Allgäuer die Vitalfunktionen kontrollierte, wählte ein zweiter den Notruf. Da der bewusstlose ältere Herr nicht mehr atmete, begannen sie mit einer Herzdruckmassage, wobei sie von zwei weiteren Frauen unterstützt wurden. Der dritte Jugendliche holte zeitgleich einen AED (Automatisierter Externer Defibrillator) aus einem nahen Hotel.

    Patient auf dem Weg der Besserung

    Bis zum Eintreffen von Feuerwehr und Rettungsdienst wurden so „alle wesentlichen Bestandteile einer Reanimation“ durchgeführt. Der Patient wurde schließlich mit eigenem Kreislauf und selbst atmend in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Nach offiziellen Angaben befindet er sich auf dem Weg der Besserung.

    „Entwickelt sich die Genesung entsprechend weiter, können sich die fünf Personen mit Stolz als Lebensretter bezeichnen“, teilte die Feuerwehr mit.

    Die Einsatzkräfte betonten ausdrücklich, dass der Mann „nur durch das engagierte Handeln der drei Jugendlichen und der beiden Ersthelferinnen“ eine Überlebenschance hatte.

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