Langjährige Mitglieder des Marktrates verabschiedete Bürgermeister Christian Kähler (links) bei der letzten Sitzung. Peter Ostler (Mitte) hatte dem Gremium seit 2008) angehört. Unser Bild zeigt von links Bürgermeister Christian Kähler, Tobias Specht, Anna Maria Huber, Michaela Vaitl-Scherer, Peter Ostler, Karl Albrecht, Thomas Schwelle und Markus Santjohanser.Foto: Wilhelm Unfried
In der letzten Sitzung des Marktrates der abgelaufenen Periode verabschiedete Bürgermeister Christian Kähler zum Teil langjährige Markträte, die zum 30. April ausgeschieden sind. Peter Ostler hatte zum Beispiel dem Gremium seit 2008 angehört.
Der Bürgermeister lobte deren Einsatz. Hinter dem Amt stehe mehr Arbeit, als viele vermuteten. Und man müsse viel Herzblut einbringen. Verabschiedet wurden Karl Albrecht (seit 2024), Tobias Specht (2020), Markus Santjohanser (2020), Thomas Schwelle (2020), Anna Maria Huber (2014), Michaela Vaitl-Scherer (2024) und Peter Ostler (2008). Für alle gab es ein Abschiedsgeschenk und nochmals ein Dank des Bürgermeisters.
Wieso tritt eine Gemeinderätin in Türkheim nicht an?
Weiter verlas Kähler ein Schreiben von Irmgard Schäffler (SPD), in dem sie auf das Mandat als Marktgemeinderätin verzichtet. Die Begründung: Sie sei für zwei kommunale Ehrenämter gewählt worden, einmal in den Marktrat, weiter in den Kreistag. Im Kreistag sei sie nun die einzige gewählte Vertreterin aus Türkheim. Deswegen komme diesem Mandat eine besondere Bedeutung mit einem großen Arbeitsaufwand hinzu. „Ich sehe es eine wichtige Aufgabe an, unsere kommunalen Interessen auf Landkreisebene zu vertreten.“ Nicht zuletzt wegen ihres angegriffenen Gesundheitszustandes verzichte sie auf ihr Mandat im Marktrat nach reiflicher Überlegung. Sie bat um Verständnis.
Der Bürgermeister berichtete, dass die Wahlkommission den Rückzug zur Kenntnis genommen habe. Es sei keine weitere Beschlussfassung notwendig. Für Schäffler rücke Agnes Sell nach. Michaela Vaitl-Scherer bedauerte die Entscheidung, der Sachverstand von Irmgard Schäffler hätte dem Gremium gut getan. Vaitl-Scherer schob aber noch Kritik nach: Wenn man sich bewerbe, dann müsse man auch damit rechnen, gewählt zu werden.
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