Eine Gewitterfront mit starken Windböen ist am Sonntagnachmittag über das Unterallgäu gefegt. Betroffen war laut Polizei besonders der Bereich nördlich von Memmingen.
Unwetter am Sonntag: Feuerwehr muss in Steinheim Maibaum sichern
Ins rund drei Kilometer vom Memminger Zentrum entfernten Steinheim musste die Feuerwehr ausrücken. Denn Windböen hatten den dortigen Maibaum beschädigt. Die Spitze brach ab. Dank eines Sicherungsseils stürzte sie dabei jedoch nicht hinab. Bereits beim Aufbau waren Eisenschellen am Baum angebracht worden, die nun verhinderten, dass weitere Stücke des Baums abbrachen und nach unten stürzten. Außerdem schnitten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Girlande um die Baumkrone ab und brachten das Geflecht zu Boden. Für die Sicherungsarbeiten war die Feuerwehr mit einer Drehleiter angerückt.
Unwetterfront zieht übers Unterallgäu: „Nichts Gravierendes dabei“
„Nördlich von Memmingen war am meisten los“, so ein Polizeisprecher auf Nachfrage der Redaktion. Bei den Beamten gingen mehrere Meldungen über Schäden an Bäumen und herumliegenden Ästen ein. „Aber es war nichts Gravierendes dabei“, so der Sprecher weiter. Am heftigsten stürmte es demnach zwischen Memmingen und Kulmbach.
Der Deutsche Wetterdienst hatte für weite Teile des Allgäus am Nachmittag vor starkem Gewitter der Stufe 2 gewarnt. Dabei könne es Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 75 Stundenkilometer geben, hieß es. Zudem warnten die Meteorologen vor Starkregen und Hagel. Am frühen Sonntagabend (Stand 19 Uhr) gelten rund um Memmingen allerdings keine Warnungen mehr.
Steinheim liegt nördlich vom Stadtzentrum Memmingens am Rande des Memminger Achtales. Im Westen grenzt Steinheim an die Gemeinde Buxheim, im Norden an die Gemeinde Heimertingen.
Lesen Sie auch: Mehrere Verletzte und beträchtlicher Schaden an den beteiligten Fahrzeugen sind die Bilanz einer Unfallserie auf der A7. Bei dichtem Reiseverkehr krachte es dreimal.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren