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Grönland-Satire von Maxi Schafroth: Im Interview erklärt Kabarettist die Hintergründe

Interview

Maxi Schafroth zur Flaggen-Aktion in Grönland: „Das ist sauber aus dem Ruder gelaufen“

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    Erklärt im Interview die umstrittene Satire-Aktion in Grönland: der Allgäuer Kabarettist Maxi Schafroth
    Erklärt im Interview die umstrittene Satire-Aktion in Grönland: der Allgäuer Kabarettist Maxi Schafroth Foto: Matthias Becker

    Herr Schafroth, waren Sie überrascht von der Reaktion der Grönländer auf die satirische Aktion?

    MAXI SCHAFROTH: Als ich die zerknitterte Polyester-Flagge rausholte und innerhalb von einer Minute die ganze Presse aus dem Kulturzentrum rausrannte, hat mich nichts mehr überrascht. Ich konnte mich zum Glück am nächsten Tag im dänischen Fernsehen direkt entschuldigen, und auch bei den Leuten vom Kulturzentrum. Es war ja absolut nicht unsere Absicht, gegen die Leute dort zu arbeiten.

    War es nicht zu erwarten, dass die Grönländer das Hissen der Flagge ernst nehmen und entsetzt reagieren?

    SCHAFROTH: Es war anfangs den meisten klar, dass wir Satire machen. Ich bin in der Rolle ja schon im Flieger gesessen, mit weiß lackierten Zähnen, rotem Schal und Gelfrisur. Meine Sitznachbarin, eine Grönländerin, fand die Idee lustig. Auch beim Drehen gab es viele nette und offene Begegnungen. Umso mehr tut es mir leid, dass die Szene mit der Flagge aus dem Kontext gerissen nun sinnbildlich für unsere ganze Idee steht. Das ist ja nicht der Fall.

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