Wenn Sie mich fragen, gehören Augenringe zu den unterschätztesten Schmuckstücken überhaupt. Dabei sind sie kostenlos, nie zu eng und bisweilen haltbarer, als ihrem Träger bzw. ihrer Trägerin lieb ist. Sie schimmern in einem Farbspektrum zwischen leicht bläulich und Tiefschwarz, doch während eine derartige Farbenpracht im Tierreich Bewunderung hervorruft, gilt sie bei Menschen immer noch wahlweise als Hinweis auf einen unsteten Lebenswandel (Stichwort: durchzechte Nächte), zu viel Stress, schlechten Schlaf oder eine ebensolche Gesundheit. Es gibt haufenweise Tipps, wie man die Ringe unter den Augen am besten los wird.
Auch das Hüftgold ist verpönt
Mit Blick auf die Augenlider, auf die teils eigens Farbe aufgetragen wird, ist das ja wohl einigermaßen ungerecht: Warum ist unterm Auge hässlich, was obendrüber als schön gilt? Höchste Zeit also, statt mit den Wimpern – zumindest im übertragenen Sinne – auch mal mit den Augenringen zu klimpern. Die könnten im Übrigen eine Selbsthilfegruppe mit dem ebenfalls verpönten Hüftgold gründen. Dabei sollte doch eigentlich jeder Gold, wenn nicht als Schmuckstück, dann wenigstens als recht sichere Anlageform zu schätzen wissen.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren