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Ikarus Festival: So plant der Chef die Zukunft des Mega-Events im Allgäu

Interview vor dem Mega-Festival

Ikarus-Veranstalter spricht Klartext zu Kritik, Polizei und der Festival-Zukunft

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    Elf Jahre nach der Premiere ist das Ikarus am Flughafen Memmingen eines der größten Festivals Deutschlands. Veranstalter Sebastian Schleich spricht im AZ-Interview über Neuerungen, Kritik und Zukunftspläne.
    Elf Jahre nach der Premiere ist das Ikarus am Flughafen Memmingen eines der größten Festivals Deutschlands. Veranstalter Sebastian Schleich spricht im AZ-Interview über Neuerungen, Kritik und Zukunftspläne. Foto: Becker, Lienert (Collage: AZ)

    Immer größer, immer lauter? Das Ikarus-Festival am Flughafen Memmingen hat sich zu einer der größten Open-Air-Veranstaltungen dieser Art in Deutschland entwickelt. Was 2015 mit 14.000 Gästen begann, lockte zuletzt 120.000 Feiernde ins Unterallgäu.

    Sind noch mehr Besucher möglich? Ausschließen wollte das Sebastian Schleich, Geschäftsführer von Veranstalter „Permanent Entertainment GmbH“, im Interview mit der Allgäuer Zeitung im vergangenen Jahr nicht. Jetzt nimmt der Ikarus-Chef erneut Stellung: Was sagt er zur Kritik, das Festival werde zu groß? Wie sieht das Gelände heuer aus? Und was soll das Ikarus der Zukunft ausmachen? Ein Interview:

    Seit 2015 findet das Ikarus-Festival auf dem Gelände des Flughafens Memmingen statt. Was sind für Sie als Veranstalter die größten Herausforderungen bei der Planung und Organisation?

    SEBASTIAN SCHLEICH: Die spannendste Aufgabe ist die dynamische Geländeentwicklung. Wir sind nun seit elf Jahren dort, und in keinem Jahr sah das Festivalgelände so aus wie im Jahr zuvor. Das Areal dort verändert sich – und wir verändern uns mit. Auch in diesem Jahr sind einige Bühnen wieder an völlig anderen Plätzen als gewohnt. Das ist eine große Herausforderung für uns. Für unsere Besucher ist das Schöne dabei: Sie können quasi jedes Jahr ein neues Gelände entdecken.

    Sie sprechen die Neuerungen an. Worauf dürfen sich die Gäste beim Ikarus 2026 am meisten freuen?

    SCHLEICH: Mein Highlight ist die neue „Onos“-Stage im Wald. Unsere beiden bisherigen Waldbühnen – die „Forest“-Stage und der „Medusa Jungle“ – bildeten immer die Herzstücke des Festivals. Jetzt haben wir noch eine dritte Bühne zwischen Bäumen. Für die neue „Onos“ haben wir eine dreistöckige 360-Grad-Arena gebaut, in der Mitte legen die DJs auf. Ich bin total gespannt darauf, wie das bei den Besuchern ankommt.

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