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Mindelheims Bürgermeister Winter zieht nach 24 Jahren Bilanz

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Winter sagt Ade: „Die Stadt war mein Leben“

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    Ein ungewöhnliches Abschiedsgeschenk erwartete Bürgermeister Stephan Winter auf dem Mindelheimer Marienplatz: Rund 580 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mindelheim hatten sich dort versammelt, um sich mit dem Lied „Herr Winter ade – Rente juche!“ von ihm zu verabschieden. Eine gemeinsame Generalprobe hatte es vorher nicht gegeben – umso beeindruckender war die fröhliche Darbietung der jungen Sängerinnen und Sänger. Stephan Winter hielt es nicht lange auf dem Balkon. Er eilte auf den Platz, um sich persönlich bei den Kindern für den bewegenden Moment zu bedanken.
    Ein ungewöhnliches Abschiedsgeschenk erwartete Bürgermeister Stephan Winter auf dem Mindelheimer Marienplatz: Rund 580 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mindelheim hatten sich dort versammelt, um sich mit dem Lied „Herr Winter ade – Rente juche!“ von ihm zu verabschieden. Eine gemeinsame Generalprobe hatte es vorher nicht gegeben – umso beeindruckender war die fröhliche Darbietung der jungen Sängerinnen und Sänger. Stephan Winter hielt es nicht lange auf dem Balkon. Er eilte auf den Platz, um sich persönlich bei den Kindern für den bewegenden Moment zu bedanken. Foto: Andreas Zündt

    Herr Dr. Winter, wie sind Sie als Kaufbeurer nach Mindelheim gekommen?

    STEPHAN WINTER: Zum ersten Mal so richtig bin ich Anfang der 90er Jahre nach Mindelheim gekommen, da sind meine Frau und ich zu unserem Hochzeitstag im Weberhaus essen gegangen. Im Zuge meiner Ministeriallaufbahn habe ich später zweieinhalb Jahre hier am Landratsamt gearbeitet. Danach habe ich dann als Gründungsgeschäftsführer das Kumas Kompetenzzentrum Umwelt in Augsburg übernommen, weil Umwelt ja mein Steckenpferd ist.

    Nach 24 Jahren sind die Tage von Bürgermeister Stephan Winter in seinem Büro im Mindelheimer Rathaus gezählt. Aufgeräumt hat er es bereits zur Kommunalwahl im März.
    Nach 24 Jahren sind die Tage von Bürgermeister Stephan Winter in seinem Büro im Mindelheimer Rathaus gezählt. Aufgeräumt hat er es bereits zur Kommunalwahl im März. Foto: Sandra Baumberger

    Und wie ging es von da in die Lokalpolitik?

    WINTER: Vor der Jahrtausendwende hat mich ein Anruf von Franz Josef Pschierer ereilt, damals Ortsvorsitzender der CSU Mindelheim. Er hat gesagt, dass ich einen ganz guten Eindruck hinterlassen hätte und die CSU einen Nachfolger für den damaligen Bürgermeister Erich Meier sucht.

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