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Kuck- und Lauschtheater in der Kulturfabrik Mindelheim präsentiert Geschichte des blinden Jungen Jembe

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Zauberhaftes Theater: Wie ein blinder Junge Kinderherzen in Mindelheim berührt

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    Eine Ente schaut zu den Kindern durch die Türe des Tukuls. Sie erzählt vom Wasser, das immer weniger wird.
    Eine Ente schaut zu den Kindern durch die Türe des Tukuls. Sie erzählt vom Wasser, das immer weniger wird. Foto: Ulla Gutmann

    Es ist acht Jahre her, dass Johann Gubo bei einer Reise nach Äthiopien eine inklusive Schule kennengelernt hat, in der gehörlose und blinde Kinder mit den anderen unterrichtet wurden. Das beeindruckte den Leiter des Kuck- und Lausch-Theaters so sehr, dass ihm die Idee zu dem Stück vom „sprechenden Tukul“ kam. Ein Tukul ist eine traditionelle Rundhütte mit Strohdach: Ihm nachempfunden ist das blaue Rundhaus, das die Theaterleute nun im Garten der Kulturfabrik aufgebaut hatten. Die Kinder durften teils drinnen sitzen, die Schauspieler und Puppen agierten außen herum und waren nur durch die Fenster- und Türöffnungen sichtbar. Doch das Sehen war gar nicht so wichtig, das Lauschen umso mehr. Denn die Hauptperson, der kleine Jembe, eine Marionette, von Johann Gubo gebaut und von Kathleen-Vanessa Daniel bewegt, war blind. 

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