Im Juni 2025 war die Sorge groß am Fischereihof in Salgen: Seit Monaten lag der Niederschlag deutlich unter dem Durchschnitt, die Temperaturen kletterten frühzeitig in sommerliche Höhen. Doch dann begann der Regen im Juli, der viele Menschen im Sommer ärgerte, die Umweltschützer aber freute. Die Gewässer sind in diesem Jahr zwar glimpflich davongekommen, doch zuletzt sind sie häufig an ihre Belastungsgrenzen geraten. Mehrfach jährlich erreichen Gewässer in der Region inzwischen tödliche Temperaturen für die Fische, erklärt Dr. Oliver Born, Fischereifachberater des Bezirks Schwaben. „Es kommt schneller, als ich selbst dachte.“ Im vierten Teil unserer Serie „Klimawandel vor der Haustür“ erklärt Born, welche Anpassungsstrategien es gibt und warum dafür besonders die Bevölkerung umdenken müsse.
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